Soulfaces
The Blue Teacher - About him

The Blue Teacher - About him

UNDER THE RAINBOW

UNDER THE RAINBOW

Folgende Inhalte finden Sie auf dieser Seite:
HÖCHSTE EHRE DEM IN SEINER WEISHEIT UNÜBERTROFFENEN MANJUSHRI
Shantideva, ein treu ergebener Schüler des großen ehrwürdigen Manjushri
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Under the rainbow
28.02.2010 Konzil – aller Buddhisten der Welt – RIME – Schreiben an alle Buddhisten für Gerechtigkeit am Tibetischen Volk (Bitte klicken Sie hier)
Video von der Chinesischen Pressekonferenz auf der Frankfurter Buchmesse 2009 
(Bitte klicken Sie hier)
Das Dscham-Manifest (Bitte klicken Sie hier)
RIME (Bitte klicken Sie hier)
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                                               WISDOM AND FREEDOM AND
                                                  ALL YOU NEED IS LOVE !     

                                UND AM ENDE FLIESSEN ALLE FLÜSSE ZUSAMMEN 
                                  (online: Slzbg, Mittw. 17.02.10, 14h52 MEZ)                      
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                               Dein Lächeln erfüllt mein Herz mit Glück !

Weitere Informationen zur ehrenwerten Khandro Tsering Chödrön erhalten Sie hier


                                                                 ***

(Bilder der drei ehrwürdigen Khyentse Rinpoches online: Slzbg., So. 14.03.10, 23h17 MEZ)

Weitere Informationen zum ehrwürdigen Dzongsar Khyentse Rinpoche, zum ehrwürdigen Jigme Khyentse sowie zum ehrwürdigen Khyentse Yeshe Rinpoche finden Sie hier.

                                                                ***

                  Richard de Monte Lhamo, 22.07.1959, Kärnten/AUSTRIA  
(Online Bild Meditation: Salzburg, Son. 23.05.10, 15h31 Soz)
Zur Ansicht des Videos klicken Sie bitte hier
Moonlight

Moonlight


FÜR EIN KONZIL ALLER BUDDHISTEN DER WELT. EINE INITIATIVE FÜR TIBET, FÜR DIE BEFREIUNG VOM LEID ALLER FÜHLENDEN WESEN.

Für das Schreiben zum Konzil aller Buddhisten klicken Sie bitte hier.

(Online: Bild "Moonlight" und Text: Slzbg. So. 28.02.2010, 17h39 MEZ; Online Bild: "Mandala", Slzbg. Mo. 15.03.2010, 00h14 MEZ; neu online Mandala: Slzbg. Dien. 16.03.2010, 17h49 MEZ))

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... das chinesisch / kommunistische Regime führt Krieg am Himalaya ! Unzählige Tibetische, friedfertige Menschen wurden verfolgt, gefoltert und ermordet !

... viele folgten Seiner Heiligkeit dem Ehrwürdigen Kundun! - Einziger Ausweg: "Flucht in den Westen."

Tausende Buddhistische Klöster wurden zerstört. Eine Katastrophe nahm Ihren Lauf !

(Diktiert Salzburg, Mo. 22.02.2010, 15h52 MEZ; nach letzten Korrekturen gesamt fertig und online gestellt: Salzburg, Mo., 22.02.2010, 17h34 MEZ)
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                                            ... YES, IT'S A WONDERFUL WORLD !

 

                                                   ... MIT HÖCHSTEM RESPEKT !

Wenige ehrw. Tibetische Lamas sehen im Lhamo Latso (Prophezeihungssee Nähe Lhasa/Tibet) Bilder vergangener wie zukünfiger Ereignisse ! Viele Dalai Lamas, höchste Würdenträger, Rinpoches wurden so gefunden. Der Königssee in Deutschland/Europa bietet ähnliche magische Möglichkeiten bzw. Prophezeihungshilfen.
Thank you very much you very venerable, generous precious jewel. Vielen Dank !



                                       GLEICH EINEM REINSTEM DIAMANTEN

(Slzbg. Do. 04.02.10, 19h05 MEZ-19h30 MEZ, auf der Strasse)


...Ehrwürdiges fühlendes Wesen: wenn Du Dir tief innerlich gewahr bist und Du erkennst, wie sehr die alten Meister (Innen) bewusst, aufopfernd, mit Weisheit und Liebe in jeder Stunde ihres Daseins, (kollektive) Gene kultivieren, welche für jeden frei zugänglich - somit zur Erleuchtung führend sind, besteht der Dharma in den (unterschiedlichsten) wahren Erscheinungsformen !
 
...Wenn Du, ehrwürdiges fühlendes Wesen, an ein Konzept für Europa denkst, letztendlich für die ganze restliche Welt und überhaupt für alle Welten, die noch nicht frei von Leid sind, dann bitte sei Du sehr gewahr darüber, dass alles, was Du handelst - durch Worte, Gedanken und Taten sowie Bewusstsein, Beispielhaftigkeit, oder durch irgendeine andere Art, wie Du wahrgenommen werden könntest (bzw. wie Du bewirken könntest) im Dharma - d. h. Buddhas Lehre - entweder fördernd unterstützend, oder aber - im schlimmsten Fall - abträglich! Sei Dir bitte darüber bewusst, wie wichtig jede einzelne Deiner Handlungen ist, und handle - dem inne geworden - in höchster Achtsamkeit, begleitet von den großen Unermesslichkeiten Weisheit, Liebe, Mitgefühl, Freude und Gleichmut sowie rechtem Bemühen und perfekter Darstellungsgabe !
 
Bitte handle so, gleich einem Buddha ! Denn unser aller Verantwortung füreinander ist so unermesslich groß - gleich einem unendlichen Universum, welches durchdrungen von unzähligen tausenden Milliarden goldenen Fäden, jeweils an ihren Kreuzungen verbunden mit einem reinsten Diamanten - also unvorstellbar viele - tausende Milliarden Diamanten -, welche sich gegenseitig in ihrer höchsten Reinheit spiegeln, um somit die höchste Form des Seins in seinem ureigenen Angesicht ewiglich zu vereinigen.
 
Du selbst, Du ehrwürdiges, liebeswertes fühlendes Wesen, bist so ein Diamant, um alles wiederzuspiegeln an Reinheit und Schönheit, Weisheit und Liebe, welche ewiglich immerdar sind !
 
(Korrektur fertig: Fr. 05.02.10, 01H03 MEZ)    
(Online: Fr. 05.02.10, 8h54 MEZ)                                               

                                                              ***                   
 Video von der Chinesischen Pressekonferenz auf der Frankfurter Buchmesse 2009 

          Zum Ansehen des Videos klicken Sie bitte auf das Bild.
                                           

                                                     ***
DAS DSCHAM-MANIFEST

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Bitte klicken Sie hier

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RIME

RIME


Die Khyentse Linien

Im Tibetischen Buddhismus ist es die weitverbreitete Tradition, Wieder-
geburten hoch verwirklichter Meister zu erkennen, da diese sich zu unserem
Wohle für eine Wiedergeburt in unserer Gesellschaft entscheiden. Solche
Wiedergeburten werden Tulkus genannt: jemand, der aus Mitgefühl heraus
wiedergeboren wird. Diese Tulkus führen die Vision und Aktivität ihrer ver-
gangenen Leben weiter fort und halten das theoretische und durch Praxis erfahrende Erbe der Linie am Leben.

Die Khyentses sind solch eine Linie von reinkarnierten Tulkus.

Quelle: Khyentse Foundation, 18.02.2010
(Online: Slzbg., Do. 18.02.2010, 00h43 MEZ)

                                                   ***

 


 Jamyang Khyentse Wangpo (1820—1892):
Körper-Emanation: Guru Tsewang [1] (1896/7- ?); Dzogchen Kloster (Nyingma)
Rede-Emanation: 1. Beru Khyentse Rinpoche; (1896 - 1945) Palpung Kloster(Kagyü)
-> Zweiter Beru Khyentse Rinpoche (geb.1947)
Geist-Emanation: Dilgo Khyentse Rinpoche (1910 - 1991); Shechen Kloster (Nyingma)
-> Khyentse Yangsi Rinpoche (geb.1993)
Aktivitäts-Emanation: Jamyang Khyentse Chökyi Lodrö (1893 - 1959); Kathok Kloster (Nyingma) danach Dzongsar Kloster (Sakya)
-> Dzongsar Khyentse Rinpoche (geb.1961)
-> Khyentse Yeshe Rinpoche (geb. 1962)
-> Jigme Khyentse Rinpoche (geb.1963)
Qualitäten-Emanation: Ngawang Tutop Wangchuk (1900 - ?); Phuntsok Podrang (Sakya) [2]
Viele andere großen Meister wurden als Reinkarnation von Jamyang Khyentse Wangpo anerkannt, wie z.B.

[1]:
Jamyang Chökyi Wangpo (1894 - 1908/9) war die Körper-Emanation von Khyentse Wangpo. Er wurde in der Residenz des ersten Khyentse eingesetzt, er war aber auch ein naher Schüler des Fünften Dzogchen Rinpoche. Mit 16 Jahren starb er an einer Krankheit. Jamyang Khyentse Chökyi Lodrö von Kathok nahm dann seinen Platz ein und wurde der Zweite Dzongsar Khyentse Chökyi Lodrö.

Jamyang Chökyi Wangchuk (1910 - 1959?), der Yangsi von Jamyang Chökyi Wangpo, wurde im Alter von 5 Jahren in Dzongsar Tashi Lhatsé wieder inthronisiert.
 
[2]:
Kunzang Drodul Dorje (1897 - 1946) von Dza Palmé (Nangchen) aka Palmé Khyentse Kunzang Drodul von der Drikung Kagyü Linie. Se Phakchok Rinpoche (Wyl. sras 'phags mchog rdo rje) (1893-1943), der älteste Sohn von Tokden Shakya Shri. Öntö Khyenrab Chökyi Özer (geb.1889), in Übereinstimmung mit Namkhai Norbu Rinpoche und Khandro Dorje Paldrön. Lobzang Dorje, ein Gelugpa Lama von Amdo, in Übereinstimmung mit beiden Jamyang Khyentse Chökyi Lodrö und Dilgo Khyentse Rinpoche. 


Quelle: Rigpawiki, 24.02.2010
(Online: Grafik + Text Slzbg. Do. 25.02.2010, 01h50 MEZ)

                                               *** 
Jamyang Khyentse Wangpo (1820-1892)

Jamyang Khyentse Wangpo (1820-1892)


Jamyang Khyentse Wangpo war ein sehr bekannter Meister aller Tibetischen Buddhistischen Schulen. In jungen Jahren studierte er mit mehr als 150 Lehrern und führte dann ein lebenslanges Retreat durch, um die Belehrungen, die er erhalten hatte zu praktizieren. Er wurde wertgeschätzt als jemand, der die höchste Verwirklichung verkörpert. Während Jamyang Khyentse Wangpo im Retreat war, leitete er unzählige Lebewesen und verfasste umfangreiche Schriften, um alle spirituellen Linien in Tibet zu bewahren, eine Herangehensweise, die "Rimé" oder "nichtsektiererische Bewegung" genannt wird.

(Online: Slzbg., Do. 18.02.2010, 00h43 MEZ)


Jamyang Khyentse Wangpo - Biographie
 
von Alak Zenkar Rinpoche
 
Jamyang Khyentse wurde in der Region Yaru Khyungchen Drak in Dilgo in Derge geboren, am 5. Tag des 6. Tibetischen Mondes des Eisen-Drachenjahres währen des 14. sechzigteiligen Kreises. Sein Vater war Rinchen Namgyal, ein Sekretär in Derge, dem Nyö Clan angehörend und ein Nachfahre der Drikung Changchub Lingpa. Seine Mutter, Sönam Tso war eine Tochter von Gerab Nyerchen Göntse der Sogmo Familie.
 
Jamyang Khyentse lernte Lesen im Alter von vier oder fünf und von einem frühen Alter an wuchs seine Intelligenz so stark, so dass er in der Lage war, Lesen, Schreiben und andere Fertigkeiten ohne Schwierigkeiten zu meistern. Mit zwölf wurde er von Thartse Khenchen Jampa Kunga Tendzin als die Inkarnation des großen Khenpo von Evam Tharpatse, Jampa Namkha Chime erkannt, und ihm wurde der Namen Jamyang Khyentse Wangpo Kunga Tenpoe Gyaltsen Palzangpo gegeben. Mit einundzwanzig erhielt er die volle Ordination von Minling Khenchen Rigdzin Zangp.

Insgesamt hatte er mehr als 150 Lehrer, die alle große Meister von allen vier Hauptschulen – Sakya, Gelug, Kagyü und Nyingma – waren, aus den Gebieten von Ü und Tsang, sowie aus Osttibet, einschließlich Minling Trichen Gyurme Sangye Kunga, [der 7. Minling Trichen], Shechen Gyurme Thutob Namgyal, Sakyapa Dorje Rinchen [Es war Sakyapa Dorje Rinchen, von dem er formell das Bodhisattva – Gelübde nahm] und die großen Khenpo Brüder von Thartse [Ngorpa Thartse Khenpo Jampa Kunga Tendzin (1776-1862) und Thartse Pönlop Naljor Jampal Zangpo (b. 1789), die die Neffen von Jamyang Khyentse Wangpos vorheriger Inkarnation Namkha Chime waren. Kurze Biographien der beiden Brüder können gefunden werden in Jamyang Khyentse Wangpo´s gangs can bod yul du byon pa´i gsang sngags gsar rnying gi gdan rabs mdor bsdud ngo mtshar padmo´i dga tshal. Siehe `jam dbyang mkhyen brtse´i dbang po´i gsung rtsom gces sgrig, si khron mi rigs dpe skrun khang, pp. 93-98] so wie viele andere Repräsentanten von Schriften, die die fünf Wissenschaften lehren.
 
Während seiner Studien der normalen Wissenschaften von Kraft, Medizin, Grammatik und Logik und den verschiedenen zweitrangigen Disziplinen, sowie die höheren Abhandlungen des ursächlichen Fahrzeugs der Charakteristiken von Madhyamika, Prajnaparamita, Vinaya und Abhidharma, und die genauen Anweisungen der Tantras wie Chakrasamvara, Hevajra und Guhyasamaja sowie die Guhyagarbha und Kalachakra und andere Tantras von dem resultierenden Fahrzeug des Geheimen Mantras, zerstreute er jede Zweifel und Missverständnisse.
 
Er studierte mit Meistern von jeder authentischen Praxis – Tradition mit einer ungebrochenen Linie, welche zu der Zeit im Land des Schnees existierten, aber im speziellen die sogenannten `Acht Triumphwagen´:
 
1.     
Die Lehren von Kama, Terma und reiner Vision – Tradition innerhalb der Nyingma Schule der Alten Übersetzungen, welche in eine „Hör-Linie" herunterkam, übermittelt von zahllosen gelehrten und vollkommenen Meistern, alle Dank der Freundlichkeit von Khenpo Shantarakshita, Guru Padmasambhava und dem Dharma-König Trisong Deutsen.
 
2.     
Die göttlichen Lehren [Dies ist eine Bezugnahme auf die sogenannten `Sieben Göttlichen Lehren der Kadampas´(bka´gdams lha chos bdun), den drei Pitakas (Sutra, Vinaya und Abidharma) und den vier Göttern (Shakyamuni, Achala, Avalokiteshvara und Tara)], gegründet von dem unvergleichbaren und siegreichen Herrn Jowo Atisha und weiter entwickelt durch die bewundernswerten Bemühungen von Lobsang Drakpa, der Manjushri in Person war.
 
3.     
Die wesentlichen Anweisungen des Weges zusammen mit den Resultaten (Lamdre), die Herz-Essenz des Mahasiddha Virupa, die herunterkam zu den siegreichen Sakyagründern und deren Erben, und die dann weitergegeben wurden an die verschiedenen Linien, einschließlich der Sakya, Ngor und Tsar.
 
4.     
Die vier Ströme der Lehren [dies sind die Lehren der sogenannten `langen Linie´, welche Tilopa erhielt und an Naropa weitergab. Wie Gene Smith jedoch bemerkte: „Tibetische Quellen weichen erheblich ab bezüglich der Linie und dem Inhalt dieser Ströme.“ Gemäß den meisten Ansichten betreffen die Lehren das, was als `die sechs Yogas von Naropa´ bekannt wurde. Es gibt ein Missverständnis über die Liste der Lehrer von denen Tilopa diese Lehren erhalten hat. Shechen Gyaltsab, in seiner Geschichte der acht Praxis Linien, gab sie wie Nagarjuna, Dombi Heruka, Lihupa und Sukhasiddhi.] innerhalb der Kagyü Tradition, welche von Marpa, Milarepa und Gampopa stammt und in die vier Haupt- [die Kamtsag oder Karma Kagyü gegründet vom 1. Karmapa Düsum Khyenpa (1110-1193), der Barom Kagyü gegründet von Darma Wangchuk (1127-1199), der Tsalpa Kagyü gegründet von Zhang Yudragpa Tsöndrü Drakpa (1123-1193) und der Pakdru Kagyü gegründet von Phagmo Drupa Dorje Gyalpo (1110-1170)] und den acht Nebenlinien [die Drigung Kagyü gegründet von Drigung Kyobpa Jigten Sumgön (1143-1217), Taklung Kagyü gegründet von Taklung Thangpa Tashi Pal (1142-1210), Tropu Kagyü gegründet von Gyal Tsha Rinchen Gön (1118-1195 und Kunden Repa (1148-1217), Drukpa Kagyü gegründet von Lingje Repa Pema Dorje (1128-1188) und Tsangpa Gyare Yeshe Dorje (1161-1211), Marpa Kagyü gegründet von Marpa Drubthob Sherab Senge (keine Daten vorhanden), Yelpa Kagyü gegründet von Drubthob Yeshe Gyergom Chenpo Zhönnu Drakpa (1090-1171)] von Kagyü.
 
5.     
Die goldene Lehre der Dakini Niguma von der siegreichen Shangpa Kagyü, welche von dem gelehrten und vollkommenen Khyungpo Naljor kommt.
 
6.     
Die Sechs Zweige Anwendung, welche das Vajra-Yoga der vollendeten Stufe des hervorragenden Kalachakra betont, und welche nach Tibet kam von den edlen Dharma – Königen von Indien und anderen so wie Kalapada in den früheren, zwischenzeitlichen und späteren Phasen und entwickelte sich in 17 Traditionen, die dann zusammengebracht wurden und von dem anerkannten Tukje Tsöndru [1243 – 1313, der Originalgründer des Jonangklosters] und anderen weitergegeben wurden.
 
7.     
Die edlen Traditionen der Befriedung des Leidens Tradition, welche vom Padampa Sangye zusammen mit den gründlichen Lehren über die Objekte der Trennung oder Chöd kommen, welche von Machik Labdrön und anderen weitergegeben wurden.
 
8.     
Die Annäherung und Vervollständigung der Drei Vajras, die Lehren verliehen der Mahasiddha Orgyenpa Rinchen Pal von der Mutter der Buddhas, Vajrayogini selbst.
 
Er erhielt diese Lehrer in ihrer Gänze und in dem richtigen Weg, indem er all die reifenden Bekräftigungen, die befreienden Anweisungen und unterstützenden Leseübertragungen von der geflüsterten `Mund zu Ohr´Linie in den siegreichen `ewigen Knoten´ seines Weisheitsgeistes aufnahm.
 
Mit großem Eifer und dem Ablassen von allen physischen Härten, erhielt er die gelesenen Übertragungen über ungefähr siebenhundert Ausgaben insgesamt, welche die kompletten unvoreingenommenen Lehren von Indien und Tibet repräsentieren, einschließlich insbesondere denjenigen Übertragungen, die noch für die Wertvollen Übersetzten Lehren der Siegreichen (Kangyur) blieb, die Sammlung der Nyingma Tantras (Nyingma Gyübum) und die Übersetzten Abhandlungen (Tengyur).
 
Nicht nur, dass er in den Besitz des endlosen Lernens kam, entwickelte er ebenso unüberwindliche Qualitäten der Erfahrung und Realisierung durch Vervollkommnung der Meditationspraxis. Zu der Zeit verbreitete sich seine Berühmtheit über ganz Tibet und der Name von Pema Ösal Dongak Lingpa, `Halter der sieben speziellen Übertragungen (Ka bab dün)´[bka´babs bdun. Für mehr über diese sieben, und speziell wie sie von Jamyang Khyentses Zeitgenossen und spirituellen Gegenpart Chokgyur Dechen Lingpa erhalten wurden, siehe Andreas Doctor, Tibetische Schatzliteratur: Erweckung, Tradition und Vervollständigung im visionären Buddhismus, Ithaca: Snow Lion, 2005, pp. 84-101] wurde überall gehört wie die Donnerhallen, die durch das ganze Land hallen.

Er erhielt diese sieben speziellen Übertragungen folgendermaßen:
 
1.     
Inspiriert von den Segnungen von Guru Tsokye Dorjes Weisheitsgeist und den Schenkungen der symbolischen Bekräftigungen, [Dies ist der Bezug auf eine Vision, die Jamyang Khyentse in seinem 16. Jahr hatte, während er nach Ngayab Ling ging und Guru Rinpoche traf, der ihn in die Natur des Geistes mit dem folgenden Vers einführte:
 
Ungefärbt von objektivem Anhaften,
 
ungestört durch den ergreifenden Geist,
 
anhalten an das nackte und leere Bewusstsein
 
ist der Weisheitsgeist von allen Buddhas!“]
 
erhielt er die Autorität, die Sutren und Tantras der neuen Schulen zu lehren und zu übertragen und die original kanonischen Lehren (kama) und Erweckungen (terma) der alten Tradition, einschließlich aller der reifen Bekräftigungen, befreienden Anweisungen und unterstützenden mündlichen Übertragungen.
 
2.     
Durch das Heben von Schatzkisten an Orten wie Drakmar Drinzang, Damshö Nyingdrung und Terlung Pema Sheldri, erhielt der die Übertragung der Erdschätze.
 
3.    
Indem er den geheimen Code entzifferte, der vor seinen Augen erschien oder sich selbst spontan in der Ausdehnung seines Weisheitsgeistes klärte, wurden ihm alle Bekräftigungen und Anweisungen in ihrer Gänze sofort von Guru Rinpoche gewährt in der Form von verschiedenen Schatzhebern, dabei erhaltend die kurze Linie der wiederentdeckten Schätze.
 
4.     
Durch die Kraft des Sehens von verschiedenen Yidam-Gottheiten von Angesicht zu Angesicht und durch Erhalten ihrer Segen, kamen Vajra-Worte spontan zu ihm, die sich nicht von jenen der Tantras unterschieden, und er erhielt die Übertragung der genauen Geistschätze.
 
5.     
Er erhielt die Übertragung der wieder gesammelten Lehren, bestehend aus den  formulierten Lehrzyklen, welche auf Erinnerungen an Orte und Ereignisse der Vergangenheit basierten.
 
6.     
Er erhielt ebenfalls die Übertragung der reinen Visionen und
 
7.     
die Übertragung der gehörten Linie.
 
All dies, was er selbst an Sutras, Tantras und Markanweisungen erhalten hat, gab er seinen Schülern weiter gemäß ihren eigenen Fortschritten und karmischem Glück. Dadurch, dass er kontinuierlich Bekräftigungen gab, Übertragungen und Lehren, sicherte er, dass seine Nachfolger durch und durch gefestigt waren in den kompletten nicht-sektiererischen Lehren des Buddha, und er baute viele auf dem Pfad der Reife und Befreiung auf. Der Wichtigste seiner vielen zahllosen Schülern, die die Halter der Lehren waren, waren Kongtrul Yönten Gyatso, Ju Mipham Jamyang Namgyal Gyatso, Dodrupchen Jikme Tenpe Nyima, Terchen Chokgyur Lingpa und viele andere gelehrte und vollkommene meister der Nyingma Schule; der große Sakya Thronhalter Tashi Rinchen, Zimok Rinpoche vom Nalendra Kloster, viele der ehrwürdigen Khenpos von Ngor und viele wertvolle Meister der Sakya Tradition; der 14. und 15. Gyalwa Karmapa, der 10. und 11. Situ Rinpoche, Taklungma Rinpoche und andere Halter der Kagyü Linie; Könchok Temp Rabgye, der große Nomihan von Drakyab, Lithang Khenchen Jampa Phuntsok, Horkhang Sar Gyalwa und andere große Geshes von der Riwo Gendenpa Tradition, sowie viele andere studierte Lehrer und namhafte Medititationsmeister, sowie die Halter der Lehrer der Yungdrung Bönpo Tradition.
 
 
Mit den Darbringungen, die er von ergebenen Schülern erhielt, gab er den Bau von ungefähr 2.000 Buddhastatuen aus Gold und Kupfer, als Darstellung von Buddhas erleuchtetem Körper in Auftrag. Als Darstellungen der erleuchteten Rede gab er das Schnitzen von Holzblöcken für fast 40 Testausgaben in Auftrag und war verantwortlich für ungefähr 2000 Ausgaben, welche von Hand kopiert wurden. Als Darstellungen des erleuchteten Geistes Buddhas gab er die Konstruktion von mehr als einhundert Stupas in Gold und Kupfer in Auftrag, die Überragendste von ihnen war die große Stupa in Lhundrup Teng. Um all diese Darstellungen des erleuchteten Körpers, Sprache und Geist unterzubringen, baute er einige 13 Tempel und Schreine, groß und klein, wo die Mitglieder des Sanghas Verehrung erhielten und regelmäßige tägliche Praktiken unternahmen und periodische Zeremonien. Zusätzlich bot er zeitweise Hilfe an Klöster, die während den bürgerlichen Zerstörungen und Unruhen der Zeit beschädigt worden waren, und machte große Geschenke, um Opfer zu unterstützen usw. Er beriet Offizielle von China und Tibet, sowie die Könige und Minister von Derge und brachte so Aussöhnung. Dies waren seine unvergleichbaren Taten in der Aktivitätsebene der Arbeiten, um den Lehren und Wesen zu dienen.
 
Um solche großen und bewundernswerten Taten zu einem Ende zu bringen, zeigte der den Übergang ins Nirvana am 21. Tag des 2. Monats des Wasser-Drachen-Jahres währen des 15. sechzigteiligen Kreises.
 
Seine Schriften, die von seiner Jugend bis kurz vor seinem Tode im 73. Jahr andauerten, umfassen einige in allem 13 Ausgaben. Wie in dem Index seiner gesammelten Werke mit dem Titel "Schlüssel zu den Schätzen der Exzellenten Erklärungen" klar gestellt wird, können diese Werke in neun Hauptkategorien eingeteilt werden:
 
1.     
eine Sammlung von Gebeten und Lobpreisungen, die wie himmlische Musik sind, um die siegreichen Buddhas und deren Erben zu erfreuen;
 
2.     
eine Sammlung von Ratschlägen über verschiedene Themen, die wie ein großes Schiff sind, in denen man über den weiten Ozean des Lernens Segel setzen kann,
 
3.     
zahlreiche gründliche Punkte über Buddhistische Philosophie, `die Wissenschaft der inneren Bedeutung´, welche wie große Wolkenansammlungen sind;
 
4.     
elegante Erklärungen über strahlendes Licht über die Bedeutung von Sutra und Tantra, die wie die brillianten Umrisse von Sonne und Mond sind;
 
5.     
Sadhanas und rituelle Anordnungen, welche sich auf unendliche Yidam-Gottheiten beziehen, welche wie die siegreichen Insignien von Vajrasattva sind;
 
6.     
die Klärung von allen Haupt- und Neben-Wissenschaften, wie ein großer See, um die Göttin Sarasvati zu erfreuen;
 
7.     
Geschichten, Biographien und Chroniken von Abt-Nachfolgen, die wie ein wunderbarer und verzauberter Garten sind;
 
8.     
Arbeiten über verschiedene andere wesentliche Themen, die wie ein mächtiger Monarch in der Lage sind uns jeden Wunsch zu gewähren; und
 
9.     
ein Zyklus von gründlichen Vajra-Liedern der Verwirklichung, die wie ein spontan aufgehender geheimer Schatz von unzerstörbarer Leuchtkraft sind.
 
Desweiteren war es dieser große Meister, der verantwortlich war für das Arrangement der Hauptsammlungen so wie „Die Zusammenfassung der Sadhanas“ und  aufgrund seiner erleuchteten Aktivität war es, dass Jamgön Kongtrul Rinpoches „Fünf Schätze“, Pönlop Loter Wangpos „Zusammenfassung von Tantras“ und Palyul Gyaltrul Dongak Tenzins „Sammlung der 27 Mandalas des Nyingma Kama“ alle gesammelt und herausgegeben wurden. Daher wurde seine erleuchtete Tätigkeit fortgesetzt, indem all diese Lehren zu seinen eigenen glücklichen Nachfolgern und so vielen anderen Studenten des Dharmas gebracht wurden.
 
Zusammengestellt von dem hingebungsvollen Thubten Nyima
 
Übersetzt von Adam Pearcey, 2006
 
                                                         (fertig übersetzt am Do. 08.12.09, 2h31 MEZ)

(Online: Slzbg., Fr. 26.02.2010, 18h21 MEZ)
 
Ehrwürdiger Alak Zenkar Rinpoche, Emanation - Do Khyentse

Quelle:
Der ehrwürdige Alak Zenkar Rinpoche, einer der wichtigsten Bewahrer des Tibetischen Buddhismus und Übersetzer von Lotsawa-House.

                                                        ***
Erster Beru Khyentse Rinpoche, Karma Jamyang Khyentse Özer (1896—1945)

Erster Beru Khyentse Rinpoche, Karma Jamyang Khyentse Özer (1896—1945)


Der Erste Beru Khyentse Rinpoche, Karma Jamyang Khyentse Özer
(1896—1945)

— die Rede-Inkarnation von Jamyang Khyentse Wangpo, wurde in Hor Tré Shö in Kham als Sohn des Köngis Beru (Gönpo Düddul) geboren.

Das Kind wurde durch Jamgön Kongtrul Lodrö Thayé anerkannt, der seinem Vater, König Beru voraussagte, dass eine Emanation von Jamyang Khyentse Wangpo als sein Sohn geboren werden wird. Später wurde er im Palpung Kloster, welches der Sitz für all seine Aktivitäten werden würde, inthronisiert.
 
Quelle: Rigpawiki, 24.02.2010
(Online: Slzbg., Do. 25.02.2010, 1h50 MEZ)


Beru ist der Name der Königsfamilie des Hor Königreiches. Karma bezeichnet die Verbindung mit dem Kagyupa Abschnitt und sein Hauptsitz ist das Palpung Kloster in Derge, das auch der Hauptsitz seines Gründers ist, Tai Situpa.
 
Später in seinem Leben, verbrachte der große Jamgon Kongtrul Lodro Thaye die meiste seiner Zeit an seinem Hauptsitz Tsandra Rinchen Drak. Einer von Jamgon Kongtrul Rinpoches nahen Schülern, der auch Dzogchen Paltrul Rinpoches Schüler war, genannt Gonpo Dudul, war auch der König der Tre-hor Beru Familie. Er war eine sehr geistige Person und alle seine Tätigkeiten hingen mit dem Dharma zusammen. Eines Tages besuchte er Jamgon Kongtrul Rinpoche bei Tsandra Rinchen Drak, um seinen Respekt zu erweisen. In diesem Zusammenhang sagte Jamgon Kongtrul Rinpoche voraus, dass seine Frau sehr bald empfangen werde und dass dieser Junge die Sprachemanation von Jamyang Khyentse Wangpo sein wird. Er erklärte ihm auch dass, wenn es das Palpung Kloster wünsche sich um dieses Kind zu kümmern, er nicht ablehnen dürfte. Er riet ihm, diese Gelegenheit nicht zu verfehlen und diese Angelegenheit noch für eine Weile als Geheimnis zu behalten. Zu dieser Seit hatte Beru Khyentses Vater, Gonpo Dudul noch keine Ahnung, dass seine Frau schwanger war. Als er zurückkam erfuhr er, dass seine Frau in der Tat schwanger war und sie entband später einen Jungen, wie von Jamgon Kongtrul Rinpoche vorausgesagt. Die Beru Familie hatte nur einen Jungen und eine ältere Tochter, also wollten die Familienmitglieder den Jungen als Erbe zum Thron des Beru Königs halten. Aber, da Jamgon Kongtrul Rinpoche bereits das über den Jungen zum Vater gesagt hatte, nahm er den Rat an und gab das Kind zum Palpung Kloster.
 
Jamgon Kongtrul Rinpoche sagte auch, dass sein Hauptschüler, Abt Tashi Ozer, sich um das Kind kümmern würde. Er sagte das Kind als die Sprachemanation von Jamyang Khyentse Wangpo, der Kagyu Abstammung am Palpung Kloster voraus.
 
Bedingungen seiner Geburt
 
1896 im Feuer-Affenjahr des Tibetischen Kalenders, wurde das Kind unter vielen günstigen Zeichen geboren. Der Name seines Vaters würde Beru König Gonpo Dudul und der Name seiner Mutter Sonam Chodron sein. Einige Jahre nach der Geburt des Kindes kam der Abt von Palpung, um das Kind mit einem anderen Lama zu sehen, sie brachten viele kostbaren Edelsteine und einen „Khatak“ (weißer Schal, Glück bedeutend) dem Yangsi Rinpoche dar, der später als Beru Khyentse Rinpoche bekannt wurde. Sie eskortierten das Kind zum Palpung Kloster, in dem Situ Pema Wangchok und Abt Tashi Ozer eine Hauptinthronisationszeremonie am Palpung Kloster hielt.
 
Beru Khyentse Rinpoche empfing seine äußeren Vinaya Gelübde, Bodhisattva- Gelübde, geheimen Vajrayana Gelübde und Ermächtigungen von Tashi Ozer. Beru Khyentse Rinpoche wurde der Titel eines hohen Lamas, der Kagyu Abstammunghalter, Kagyu Gyalwa Yabsay gegeben. Sein vollständiger Name war Karma Jamyang Khyentse Ozer Lodro Mizad Jampal Gocha Ozer Drima Mepai Kumpel. Sein Tutor war Lama Tsewang Hor Bengen vom Gon-Kloster.
 
Beru Khyentse Rinpoches Vater hatte fünf Klöster unter seiner Leitung. Hor Bengen Gon war eines von ihnen. Sein Tutor Lama Tsewang war ein großer Dharma Meister. Als Beru Khyentse jung war, studierte er Vinaya Sutra, Abhidharma, Madhyamika, Grammatik, Poesie, Medizin, Astrologie, Mathematik, Sound Praxis, Kunst und alle Rituale von seinem Lehrer. Er besaß eine besondere Weisheit, war sehr schnell beim Lernen und hatte ein ausgezeichnetes Gedächtnis. Seine Hauptlehrer waren zu der Zeit Abt Tashi Ozer und der große Meister Tashi Choephel. Er erhielt auch unterschiedlichen Unterricht und Ermächtigungen von vielen anderen Rimemeistern. Er studierte außerdem Sound Praxis und Sanskrit. Als er in Indien auf einer Pilgerfahrt war, diskutierte und debattierte er mit vielen indischen Meistern. Sein Hauptwurzelguru war der 15. Gyalwa Karmapa Khakhyab Dorje, der ihn als seinen Hauptherzensschüler nahm.
 
Abwechselnde Lehren
 
Der Dharma Vater, der 15. Karmapa Khakhyab Dorje übergab seinem Dharma Sohn Beru Khyentse die Dharma Schätze des speziellen Tantra. Auf diese Art wurde er der Dharma Nachfolger des Karmapa und gleichzeitig war er der Regent von Karmapa. In seiner Aufgabe als Lehrer des Karmapa, tauschte Beru Khyentse die Teachings, die Ermächtigungen und mündlichen Übertragungen wie Mandalaopfer. In der Autobiografie des 15. Karmapa Khakhyab Dorjes wird erwähnt, dass er die mündlichen Übertragungen  Jonang Taranathas Textes empfangen hatte, den 2. und 5. Shamarpa Text, den Jahtson Nyingpos Text sowie die Ermächtigung vieler Yidams. Folglich war Beru Khyentse Karmapas Schüler sowie einer seiner Lehrer. Der Karmapa hatte großen Respekt für ihn und baute auch sehr auf ihn. In der Autobiografie des 15. Karmapa wurde erwähnt, dass im Alter von zweiundfünfzig Jahren, Karmapa Beru Khyentse einen Brief schrieb, der folgendes besagte:
 
„Ich, Ihr geistiger Vater bin jetzt alt geworden und kann nicht länger leben, daher sollten Sie sich an das erinnern, was ich vorher sagte. Auch kommen Sie schnell hier her (Tsurphu).“
 
In seiner Autobiografie (Namthar Namjay Danang) wurde erwähnt, dass der 15. Karmapa Beru Khyentse aufforderte, seine Nachfolger in den Angelegenheiten, die auf seine zukünftigen Leben bezogen werden, zu führen und Ratschläge zu erteilen. Dies schien eine Vorhersage zu sein, die auf den 16. Gyalwa Karmapa Rigpei Dorje und auf den 17. Karmapa bezogen wurde.
 
Beru Khyentse Rinpoche, erhielt vom 2. Jamgon Kongtrul Palden Khyentse Ozer das Rinchen Terzod, der wiederentdeckte Schatz, der mehr als 65 Bände Terma-Ermächtigungen und Unterricht enthält. Vom 2. Jamgon Kongtrul Rinpoche, empfing er auch die mündlichen Überlieferungen und die Ermächtigungen von den vier anderen zurückgewonnenen Schätzen.
 
In Situ Pema Wangchoks Autobiografie heißt es, dass diese Jamyang Khyentse Wangpos Sprachemanation; der Sohn Hor Beru der Familie, unser Palpung Khyentse eine sehr große Person ist, weil seine Weisheitsqualität mit Mitgefühl sehr rein ist. Er war ein großer Heiliger. Situ Pema Wangchok war der Leiter des Palpung Klosters. Beru Khyentse Rinpoche war einer der drei hohen Rinpoches vom Palpung Kloster, zusammen mit Situ Rinpoche und Jamgon Rinpoche.
 
Seine Dharma Aktivitäten
 
In Palpung errichtete Beru Khyentse Rinpoche ein dauerhaftes Retreat Center von Buddha Verotsana und von Vajrasattva. Er gab das Schnitzen der hölzernen Blöcke des 15. des Karmapa Textes in Auftrag, der 15 Bände enthält. Diese sind gerade einige der wenigen beträchtlichen Dharma Tätigkeiten, derer er sich annahm. Nach dem Parinirvana des 15. Karmapas errichtete Beru Khyentse eine neue Stupa für den kostbaren Körper des Karmapa. Er schrieb auch ein langes Guru-Yoga Sadhana für den Karmapa. Er sammelte den ganzen Unterricht des 15. Karmapa und kompilierte ihn in ein Buch mit vielen Bänden. Gelegentlich gab er den Lamas und den Mönchen des Tsurphu Klosters mündliche Übertragungen, Ermächtigungen und Unterricht all dieser Texte.
 
Während dieses Zeitraums der Sorge, war Beru Khyentse zu den Mönchen und zum Personal des Tsurphu Klosters sehr freundlich gewesen. Als solches hatten die Hauptlamas, der Generalsekretär und der Personal hohen Respekt für ihn und baten folglich um seinen Rat. Gleichzeitig achtete Rinpoche auf das Palpung Kloster und reparierte dessen Dach. Zu diesem Zweck wurden Tausende Beutel Kleber aus Indien ins östliche Tibet mit Maultierkaravanen importiert. Es dauerte einige Monate, bis aufgrund der großen Entfernung, die Karavane seinen Bestimmungsort erreicht hat.
 
In der Haupthalle des Palpung Klosters gab er mündliche Überlieferungen des Jonang Taranathas Textes, Ermächtigungen und mündlichen Überlieferungen des Karma Chakmeys Textes in vollem Umfang. Tausende von Schülern nahmen an diesem Unterricht teil.
 
Gemäß dem späten Kyabje Kalu Rinpoche, war Beru Khyentse einer von den glücklichen unter der Versammlung, die den gesamten kostbaren Unterricht und die Ermächtigungen empfangen hatten, die zu dieser Zeit geschenkt wurden. Außerdem erklärte Kyabje Kalu Rinpoche, dass die Fähigkeit der Hellseherei von Beru Khyentse, die Gedanken anderer Menschen lesen zu können, ein Weg wurde, das Vertrauen der zuverlässigen, fühlenden Wesen um ihn herum zu stärken. In der äußeren körperlichen Führung legte er Wert auf die drei Grundcodes in der Übereinstimmung zum „Vinaya“ oder „im moralischen Code der ordinierten Gemeinschaft.“ Innerlich war er ein Bodhisattva und gab Liebe und Mitgefühl zu allen in der Übereinstimmung zum Bodhicitta Training. Kyabje Kalu Rinpoche gab weiters an, dass Beru Khyentse ein Bodhisattva ist, ein Anblick, dessen Contenance unfreiwillig Glück mit Glauben weckt.
 
Beru Khyentse hatte viele Schüler weltweit in den Ländern wie Bhutan, Indien, Nepal und China. Während des zweiten Weltkriegs, als China unter dem Kuomintang-Regime war, lud Marschall Chiang Kai-shek große Tibetische Lamas der vier verschiedenen Schulen des Tibetischen Buddhismus ein, Gebete für das schnelle Ende zum Weltkrieg durchzuführen und damit Frieden in der Welt vorherrscht. Da der 16. Karmapa noch sehr jung war, ging Beru Khyentse als sein Repräsentant nach China. Er führte die großartige Mahakala Puja für viele Tage durch. Es wurde gesagt, dass am letzten Tag der Puja `Tordog (das anbietende Torma), Funken von der Oberseite des Torma gesehen, ausgestrahlt wurden und dass ein Erdbeben gespürt wurden.
 
Bei einer anderen Gelegenheit als Rinpoche in der Hauptstadt Peking blieb, wurde gesagt, dass ein Baum in die Richtung des Hauses, in dem Rinpoche übernachten sollte, schräg gelegen hat und auf der Kante des Daches nach unten zu fallen schien. Als Rinpoche davon informiert wurde, zeigte er auf den Baum in einer scheltenden Weise. Sobald Rinpoche dies tat, legte sich der Baum zur anderen Seite schräg. Dieser Vorfall soll in einem der Geschichtsbücher von China notiert sein.
 
Beru Khyentse Rinpoche gab seinen chinesischen Schülern viele Teachings, wie die Erklärung des 3. Karmapa Textes, Zabmo Nangdon (profunde innere Bedeutung), Vajra des Yogini und des Mahakala Unterrichts. Zwei seiner chinesischen Hauptschüler, Yogi Chang und Yogi Chen übersetzten vieles von diesem Unterricht in Mandarin und diese Texte existieren noch bis heute in Taiwan. Beru Khyentse und Bho Gangkar Rinpoche von der Kagyu Schule und Norlha Rinpoche oder Gahra Lama der Nyingma Schule waren die berühmten drei der sehr populären Lehrer in China während des späten 19. und 20. Jahrhunderts. Sie verbreiteten den Vajrayana Unterricht weit über Festlandchina und Taiwan.
 
Sein Eintritt ins Paranirvana
 
Wegen des Mangels an Kollektivverdiensten der fühlenden Wesen, trat Beru Khyentse Rinpoche 1945 am Alter von einundfünfzig an seinem Sitz dem Palpung Kloster ins Paranirvana ein. Für die Verbrennung der körperlichen Überreste wurden die Begräbnis- Gebete für 49 Tage gehalten, in denen Rinpoches, Lamas und Mönche der Sakya, Nyingma und Kagyu Sekte in der Region von Derge und von Nangchen anwesend waren. Leider hatte zu dieser Zeit Situ Pema Wangchok Rinpoche Mitteltibet verlassen und war nicht am Palpung Kloster. So wurden die traurigen Nachrichten von Beru Khyentses Parinirvana zu H.H Karmapa Ranjung Rigpei Dorje und Situ Pema Wangchok Rinpoche durch einen Kurier geschickt. Als sie die Nachrichten empfingen, führten sie sofort ausführliche Post-Parinirvana Gebete und Riten durch. Situ Pema Wangchok Rinpoche besichtigte vorsätzlich Lhasa, um Gebete vor dem Shakyamuni Tempel durchzuführen und bot Butterlampen und Monlam an anderen heiligen Stätten an. Gebete der schnellen Rückkehr von Beru Khyentse wurden ebenfalls durchgeführt.
 
Seine Hauptschüler
 
Beru Khyentse hatte viele nicht sektiererische Schüler der Sakya, Gelugpa, Kagyu und Nyingma Traditionen. Um nur einige hervorragende der Kagyu Sekte zu nennen waren das der 15. Karmapa (er war sein Guru sowie sein Schüler), der 16. Karmapa, Nenang Pawo Rinpoche, Kyabje Kalu Rinpoche, Bho Gangkar Rinpoche, Zigar Kongtrul Rinpoche, Khandro Orgyen Tsomo (Gefährtin des 15. Karmapa), Zuru Akong Rinpoche, Zurmang Rechung Rinpoche, Jangtrul Drungpa Pema Tharsen Rinpoche, großer Yogi Drupchen Pema Norbu Rinpoche, Rewa Seljay Rinpoche und der große Gelehrte Amdo Gedun Choephel.
 
Quelle: Khyenkong Tharjay Buddhist Charitable Society Singapore, 16.03.2010
(Online: Slzbg., Dien. 16.03.2010, 14h14 MEZ)
 
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Dilgo Khyentse Rinpoche (1910 - 1991)

Dilgo Khyentse Rinpoche (1910 - 1991)


Der Lehrer ist in der Mitte der Tibetischen Buddhistischen Welt. Dilgo Khyentse Rinpoche war der Archetypus des geistigen Lehrers. Seine innere Reise verhalf ihm zu einer außergewöhnlichen Tiefe von Wissen und ermöglichte ihm für alle, die er traf, zu einem Brunnen von liebevoller Freundlichkeit, Weisheit und Mitgefühl zu sein.

Kindheit

Dilgo Khyentse Rinpoche wurde im Jahr 1910 in Osttibet in einer Familie, die von einer königlichen Linie aus dem 9. Jahrhundert, von König Trison Detson abstammte, geboren. Als er noch im Mutterleib war, wurde er als ein Tulku oder eine Inkarnation von dem berühmten Lehrer Mipham Rinpoche anerkannt. Später wurde er als eine Emanation von Jamyang Khyentse Wangpo, einem der wichtigsten Tertons (Schatzsucher) und Schreiber des 19. Jahrhunderts, anerkannt. Khyen-tse bedeutet Weisheit und Liebe.
 
Schon als kleiner Bub hatte Rinpoche den starken Wunsch,  sich selbst gänzlich einem spirituellen Leben zu widmen. Obwohl sein Vater wollte, dass er in seine Fußstapfen tritt, stimmte er schließlich zu, dass sein Sohn seine eigenen Wünschen verfolgen konnte und im Alter von 11 Jahren ging er in das Shechen Kloster in Kham, eines der 6 Hauptklöster der Nyingma Schule.

Ausbildung und Lehrer

Dilgo Khyentse Rinpoche hatte viele große Lehrer eingeschlossen seines Wurzellehrers Shechen Gyaltsap, von dem er alle wichtigen Ermächtigungen und Anleitungen der Nyingma Tradition erhielt. Dann von seinem 15. Lebensjahr bis zu seinem 28. Lebensjahr verbrachte er seine Zeit meditierend im stillen Retreat. Er lebte in abgelegenen Einsiedeleien und Höhlen oder manchmal einfach unter dem Schutz von überhängenden Felsen in den Bergen.
 
Später verbrachte er viele Jahre zusammen mit Dzongsar Khyentse Chökyi Lodrö (1893-1959) und erhielt Ermächtigungen und Belehrungen. Als er seinem Lehrer davon erzählte, dass er den Rest seines Lebens in Einzelretreat verbringen möchte, antwortet ihm Chökyi Lodrö folgendes: „
 
Jetzt ist die Zeit für Dich gekommen, dass Du die kostbaren Belehrungen, die Du erhalten hast, an andere weitergibst.“ Von diesem Zeitpunkt an arbeitet Rinpoche mit unermüdlicher Energie, die der Stempel der Khyentse-Linie ist, für das Wohl der anderen. Er war ein großer Lehrer und Terton und er war der bedeutendste Befürworter der nicht-sektiererischen Rime-Tradition. Sein Terma (wiederentdeckte Texte) füllt 5 Bände.
 
Leben im Exil
 
In den späten 1950iger Jahren flohen Khyentse Rinpoche, seine Frau Khandro Lhamo und seine 2 kleinen Töchter aus Tibet. Sie wurden von der königlichen buthanesischen Familie in Buthan willkommen geheißen. Rinpoche begann eine neue Belehrung in einer großen Schule in der Nähe der Hauptstadt durchzuführen. Bald schon kamen sehr viele Schüler aufgrund seiner inneren Qualitäten zu ihm und im Laufe der Zeit wurde er zum bedeutendsten Buddhistischen Lehrer in Buthan, verehrt von allen, vom König bis zum bescheidensten Bauern.
 
In Buthan gab Rinpoche Belehrungen, führte Zeremonien durch, schrieb Abhandlungen und Texte und beaufsichtigte die Bewahrung und den Bau von unzähligen Stupas und Statuen.
 
Beiträge zu Buddhistischen Tradition und zur Erhaltung der Kultur
 
Rinpoche unternahm beträchtlichen Bemühungen bei der Gründung und Erhaltung von Tempel und Colleges und Klöster, wo das Studium und die Praxis der Buddhistischen Tradition vorgenommen wurde. Eine seiner letzten Bemühungen war die Gründung des Shechen Tennyi Dargyeling Klosters in Nepal. Er verpflanzte dort die reiche Shechen Tradition in ein neues Zuhause – ein wunderbares Kloster in der Nähe der großen Stupa von Bodhanath. Es war sein Wunsch, dass die Belehrungen in ihrer authentischen Reinheit, genauso wie sie in Tibet studiert und praktiziert wurden, fortgeführt werden. Er ernannte seinen Enkelsohn Rabjam Rinpoche zum Abt des Klosters. In diesem Kloster studieren und praktizieren jetzt über 300 Mönche unter seinem Patronat.
 
 
In Indien errichtete er eine Stupa in Bodhgaya und plante sieben Stupas in Pilgerorten zu bauen, um Konflikte, Krankheiten und Hunger abzuwenden und um den Weltfrieden zu fördern. Khyentse Rinpoche wurde weitgehend als einer der größten Dzogchen Meister seiner Zeit betrachtet und er war der Lehrer von vielen wichtigen Lamas einschließlich Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama, Shechen Rabjam Rinpoche, Pema Wangyal Rinpoche, Chogyam Trungpa Rinpoche, Sogyal Rinpoche, Dzigar Kontrul Rinpoche und andere Lehrer von den vier Schulen des Tibetischen Buddhismus.
 
Selbst in seinen späten Jahren reiste Rinpoche überall im Himalaya und in den Westen und übermittelte und erklärte die Belehrungen seinen zahllosen Studenten. Seine Bücher wurden in viele westliche Sprachen übersetzt und seine Inspriation spürt man heute noch stark.
 
 
1985 machte Rinpoche seinen ersten von drei ausgedehnten Besuchen in Tibet. Er eröffnete den Wiederaufbau des ursprünglichen Shechen Klosters, das während der Kulturrevolution zerstört worden war. Während er in Zentraltibet war bat er die chinesische Regierung um die Erlaubnis, das Samye Kloster wieder herzustellen, in dem er die Bedeutung für das Weltkulturerbe betonte. Samye, gegründet im 8. Jahrhundert, war das erste Buddhistische Kloster in Tibet und 1990 wurde sein Haupttempel wieder hergestellt. Wo auch immer er hinging, er wurde stets mit großer Freude und Gefühl von den Menschen begrüßt, die viele Jahre darauf gewartet haben, ihn wieder zu sehen.
 
Gelehrter, Weiser und Dichter, Dilgo Khyentse Rinpoche hörte nie auf alle, die ihn umgaben, durch seine außergewöhnliche Präsenz, Einfachheit, Würde und Humor anzuspornen. Wo er auch war, er würde immer vor Sonnenaufgang einige Stunden beten und meditieren und danach mit einem ununterbrochenem Fluss von Tätigkeiten und Belehrungen beginnen – bei Versammlungen von einigen Dutzend bis zu mehreren Tausend Menschen – bis spät in die Nacht. Sein unermessliches Wissen, die Wärme seines Segens und die Tiefe seiner inneren Realisierung gaben seinem Unterricht eine Qualität, die zu anderen ziemlich unterschiedlich war.
 
Seine Errungenschaften auf unterschiedlichen Gebieten, jedes für sich erscheint mehr als genug um ein ganzes Leben auszufüllen. Er verbrachte 20 Jahre im Retreat, schrieb über 25 Bände über Buddhistische Philosophie und Praxis, veröffentlichte und bewahrte unzählige Texte und initiierte unzählige Projekte zur Erhaltung und Verbreitung Buddhistischen Gedankenguts, Tradition und Kultur. Aber das, was er als das Wichtigste betrachtete war, dass die Belehrungen die er gab und vermittelte, von anderen in die Praxis umgesetzt wurden.
 
 
Im Alter von 81 Jahren, nach einer kurzen Krankheit, verstarb er in Bhutan. Über 50.000 Menschen waren bei seiner Verbrennung anwesend, einschließlich Lehrer und Schüler aus der ganzen Welt.
 
(Fertig übersetzt: Slzbg., Mitt. 24.02.2010, 17h07 MEZ)
 
Quelle: Shechen, 24.02.2010
(Online: Slzbg., Do. 25.02.2010, 1h50 MEZ)

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Jamyang Khyentse Chökyi Lodrö (1893-1959)

Jamyang Khyentse Chökyi Lodrö (1893-1959)


Das Leben von Jamyang Khyentse Chökyi Lodrö – eine kurze Biographie


Jamyang Khyentse Chökyi Lodrö wurde als einer der Reinkarnationen von Jamyang Khyentse Wangpo anerkannt. Er führte seine Arbeit weiter, machte viele Belehrungen und verfasste unzählige Schriften. Er wurde der Lehrer von den meisten großen Sakya, Kagyü and Nyingma Lamas dieser Zeit.

„Der Zweite in der Linie der Jamyang Khyentse Inkarnationen war Jamyang Khyentse Chökyi Lodrö. Er war so großartig, dass es für mich selbst schwierig ist, seinen Namen auszusprechen, aber dennoch tue ich es, damit andere davon profitieren können. Sein voller Name war Jamyang Khyentse Chökyi Lodrö Rimé Tenpé Gyaltsen Pal Zangpo. Sein geheimer Name, den er vom dritten Dodrupchen Rinpoche Tenpé Nyima Rinpoche im Rahmen einer besonderen Ermächtigung von Rigdzin Dupa erhielt, lautete Pema Yeshe Dorje“. (vgl. Orgyen Tobgyal Rinpoche).

Er war einer von fünf Reinkarnationen von Jamyang Khyentse Wangpo. Er war ein großer Meister der Rime-Tradition (nicht-sektiererisch) und war einer der zwei großen Wurzelgurus seiner Heiligkeit Dilgo Khyentse. Seine drei Rinkarnationen leben zur Zeit in Bir, Himachal Pradesh; in der Dordogne, Frankreich; und in Boudhanath, Nepal. Dzongsar bedeutet “Neues Schloss”, ' Khyentse bedeutet 'Liebendes Mitgefühl,' und Chokyi Lodro bedeutet 'Intellekt des Dharmas.' [RY]
 
Kyabje Khyentse Chökyi Lodrö von Dzongsar war der größte Meister vieler Linien dieses Jahrhunderts. Er wurde im Wasser-Schlange Jahr des fünfzehnten Rabjung (1893) in Rekhe Ajam in der Nähe des Kathok Klosters geboren.

Sein Vater war ein tantrischer Meister namens Gyurme Tsewang Gyatso, der Enkel des Terton Dudul Rolpatsal von Ser Valley von Amdo und seine Mutter war Tsultrim Tso von Ser Valley von Amdo. Sein Vater nannte ihn Jamyang Chökyi Lodrö. Im Alter von sechs Jahren lernte Khyentse mit seinem Onkel mit wenig Aufwand das Lesen von Texten. Als er sieben Jahre alt war, brachte ihn Kathok Situ Chökyi Gyatso, der Neffe von Khyentse Wangpo, zum Kathok Kloster und erkannte ihn als die Action-Manifestation von Jamyang Khyentse Wangpo, wie es Kongtrül Yonten Gyatso prophezeite. Kathok Situ führte die Haar-Schneide-Zeremonie durch und nannte ihn Jamyang Lodrö Gyatso.
 
Situ beauftragte seinen eigenen Tutor Khenpo Thupten Rigdzin, Khyentse zu unterrichten und unter seiner Anleitung studierte er Gebete, Grammatik, Astrologie, Sanskrit und viele Schriften. Von Kathok Situ erhielt er die Übertragung von Nyingthig Yabzhi, Longsal Zyklen und viele andere Schriften und Situ wurde die wichtigste Person sowohl für seinen spirituellen Weg als auch für sein weltliches Leben.
 
Von Adzom Drukpa in Trom Valley erhielt er Longchen Nyingthig, Gongpa Zangthal, Lama Yangtig Übertragungen und die Einführung in die Trekcho Meditation.
 
Als Khyentse dreizehn Jahre alt war starb sein Lehrer, der sich um ihn wie eine Mutter kümmerte, nachdem er drei Jahre lang schwer krank war.

Während dieser drei Jahre, arbeitete Jamyang Khyentse hart, um Wasser zu holen, Feuerholz zu sammeln, für ihn zu sorgen usw. Er hatte keinerlei Hilfe von irgendjemand anderen, sondern er tat alles ganz allein. Später pflegte er zu sagen, dass diese eine hervorragende Methode sei, um Verdienste anzusammeln und seine Verdunkelungen zu reinigen. Er pflegte zu sagen: "Ich reinigte ein wenig von meinem negativen Karma, indem ich wirklich meinem Lehrer diente." Sein Lehrer war sehr streng, und pflegte ihn zu schlagen mit oder ohne guten Grund. Später in seinem Leben, immer wenn er seinen Kopf rasierte, konnte man die Narben dieser Schläge sehen. Am Ende seines dreizehnten Lebensjahres starb sein Lehrer.
 
Nach dem Tod seines Lehrers studierte Khyentse Domsum, Yonten Dzö, Yizhin Dzö, Khenjuk und die Texte von Asanga mit Kathok Situ, Khenpo Kunpal und viele andere.
 
Aufgrund des Todes des jungen Khyentse Tulku Jamyang des Dzongsar Klosters, verlegte Chökyi Lodrö mit 15 Jahren seinen Wohnsitz nach Dzongsar, dem Sitz von Khyentse Wangpo.
 
In solch einem jungen Alter war es eine schwierige Herausforderung, sich selbst in einer neuen Umgebung wieder zu finden, auch in Hinblick einer großen Opposition, die gegen seine Übernahme des Hauptsitzes war. Aber langsam konnte er, mit der Kraft seiner Fähigkeiten, seiner Furchtlosigkeit, Toleranz und Mitgefühl alle beruhigen. Mit Khenpo Champa Wangchuk studierte er Abhidharma, Abhisamayalamkara und Madhyamakavatara.

Bald begann er selbst viele Texte an ausgewählte Studierende in Dzongsar zu unterrichten.
 
Mit siebzehn Jahren erhielt er von Thartse Pönlop Loter Wangpo die Sakya-Übertragungen von Lamdre Lopshe, das Tantra von Hevajra und andere Schriften. Mit achtzehn Jahren erhielt er von seinem Vater die Übertragung von Rinchen Terdzo und die Terma-Lehren von Chokling. Mit neunzehn Jahren erhielt er von Khenpo Samten Lodrö Drupthap Kuntu und sonstige Übertragungen. In diesem Jahr ist sein Vater, der Meister des Tantras, verschieden. Mit zwanzig Jahren erhielt er viele Übertragungen von Thartse Zhaptrung Champa Kunzang Tenpe Nyima, aber dann starb der Lama.
 
Mit sechsundzwanzig Jahren ging er in das Dzogchen Kloster und erhielt die Ordination als Mönch von Khenpo Jigme Pema Losal. Auch von Shechen Gyaltsap erhielt er die Übertragung von Changter, Minling ter und vielen andere Lehren. Im selben Jahr gründete er eine Shedra namens Khamche im Dzongsar Kloster. Er lud Zhenphen Chökyi Nangwa (aka Zhen-ga, 1871-1927) vom Dzogchen Kloster als den ersten Khenpo ein, der auf der neuen Shedra unterrichtete. Später wurde es eine berühmte Institution, aus der viele große Gelehrte hervorgegangen sind.
 
Mit achtundzwanzig Jahren ging er für viele Monate nach Golok, um den dritten Dodrupchen, Jigme Tenpe Nyima zu sehen. Er erhielt die Ermächtigungen von Rigdzin Dupa und Ladrup Thigle Gyachen. Außerdem erhielt er Belehrungen über Lama Yeshe, Longchen Nyingthig und den Leitfaden des Guhyagarbha-mayajala-Tantras. Von Konme Khenpo vom Dodrupchen Kloster erhielt er die Übertragungen des Damcho Dechen Lamchok Zykluses, der vom ersten Dodrupchen als Terma entdeckt wurde. Von Terton Sogyal erhielt er Vajrakila und Trolthik Übertragungen.
 
Mit zweiunddreißig Jahren erhielt er im Shechen Kloster wieder viele Übertragungen, einschließlich der Dam-ngak Dzö und Changter von Shechen Gyaltsap Pema Namgyal, der einer seiner wichtigen Lehrer wurde.
 
Mit dreiunddreißig ging er auf eine Pilgerreise nach Zentral-Tibet. Im Mindroling Kloster bekam er zum zweiten Mal die Mönchsweihe von Khenpo Ngawang Thupten Norbu, da sein Vorgänger in diesem Kloster in der unteren Vinaya Linie ordiniert wurde.
 
Kurz vor seiner Rückkehr aus Zentral-Tibet starb Kathok Situ. Danach kümmerte sich Khyentse für etwa fünfzehn Jahre auch um die Administration des Kathok Klosters. Er errichtete viele religiöse Denkmäler, verstärkte wieder das „Scriptural College“ und inthronisierte den neuen Tulku von Kathok Situ, der vom fünften Dzogchen Rinpoche anerkannt wurde.

Er erhielt viele tantrische Übertragungen der Geluk Schule von Jampal Rolwe Lodrö, der im Volksmund als Amdo Geshe, der in Golok lebte, bekannt war. Er erhielt die Lamdre Lopshe, Vajrabhairava und Mahakala Zyklen von Gatón Ngawang Lekpa. Von Kathok Khenpo Ngawang Palzang erhielt er Übertragungen von Khandro Yangtig, Longsal und Dudul Zyklen. Insgesamt studierte er bei etwa achtzig Meister aus den verschiedenen Traditionen des Tibetischen Buddhismus.
 
Er beherrschte viele Meditationen und Rezitationen zahlreicher Sadhanas von beiden, der alten und der neuen Tradition des Tantra, einschließlich der fünffachen hunderttausend Anhäufungen von Ngöndro (für Niederwerfungen machte er nur vierzigtausend Ansammlungen) und die Rezitation der Sadhanas von Takhyung Barwa, Sengdongma, Ladrup Thigle Gyachen, Vajrakila, Tara und Palchen Dupa von Longchen Nyingthig und die Ladrup von Khandro Yangtig.
 
Er hatte viele Visionen, konnte unzählige Errungenschaften aufweisen und manifestierte viele spirituelle Kräfte aber aufgrund seiner Bescheidenheit zeigte er nur einen kleinen Auszug davon in seiner Autobiographie:

Hätte ich mich selbst in der Logik geübt,
könnte ich gute Kenntnisse der Argumentation erworben haben,
aber es würde wenig Nutzen gebracht haben.
Da ich in der Lage war,
mich an Die Drei-Wurzeln Sadhanas, den Magon, und andere Gebete
von Longchen Nyingthig und
einige zusammengestellte Gebete der Ngor Tradition zu erinnern,
Ich hatte gute Gewohnheiten [oder Erinnerungen] von den vergangenen Leben....,
Ich erinnerte mich an das glorreiche Sakya-Kloster,
klar in meinem Geist wieder und wieder,
und werde  in der Khon-Familie geboren,
in meinen früheren Leben.
Ich erinnerte mich, dass ich Ngan Panchen, der große Lhatsun, Ngawang Lobzang Gyatso, Tsang-yang Gyatso, Palkhyen und andere war ....
Thangtong Gyalpo wies mich in das Wesen des inneren Bewusstsein mit der Unterstützung eines Kristalls ein.
Im Traum sah ich Aryasthavira Angaja, Vimalamitra und Longchenpa.
Ich habe eine Lang-Lebens-Ermächtigung von Khyentse Wangpo erhalten.
Von dem großen Bodhisattva Paltrül
erhielt ich Unterricht über den Ngöndro von Longchen Nyingthig.
Von Nupchen Sangye Yeshe
wurden mir vielen Tantras anvertraut.
Ich erlebte oder träumte von dem Empfang von Segnungen von einigen Lamas von Lamdre, Milarepa, und Tsongkhapa.
Mir wurden die tantrischen Disziplinen von
Lhatsun Namkha Jigme gezeigt.
 
Es gab viele Begebenheiten, die seine speziellen Kräfte zeigten. Einmal segnete er ein neues Bild und es wurde so heiß, dass man es nicht berühren konnte. Als er das Mahakala-Bild des Mahakala Dzang Tempel segnete, bewegt sich das Bild, als wäre es lebendig. Als er Ambrosia bereitete, wölbten sich Lichtstrahlen um den Tempel. Zum Zeitpunkt einer Ermächtigung von Vaishravana regnete es Goldstaub durch die Luft. Viele Male wurde die Verteilung von einer kleinen Menge von Segenspillen oder Nektar zu einem unerschöpflichen Vorrat für eine große Versammlung von Gläubigen.
 
Mit sechsundfünfzig Jahren heiratete er Khandro Tsering Chodron (geb. 1925) von der ADUK Lakar Familie als seine spirituelle Gefährtin. Gemäß seinen eigenen Prophezeiungen und denen von Khyentse Wangpo und Kongtrül Yonten Gyatso, diente diese Verbindung zur Vertreibung der Hindernisse seines Lebens und zur Förderung seiner erleuchteten Aktivitäten.
 
Er gab zahlreiche Übertragungen der Nyingma, Sakya und Kagyü-Lehren an Schüler verschiedener Buddhistischen Traditionen Tibets weiter, darunter dreimal die Ermächtigungen von Yabzhi, viele Male die von Longchen Nyingthig und dreimal die Lehre von Yonten Dzö.
 
Seine Hauptschüler der Nyingma-Linie waren: Kyabje Dudjom Jigdral Yeshe Dorje, Kyabje Dilgo Khyentse Rinpoche, Kyabje Chadral Sangye Dorje Rinpoche, Kyabje Tulku Urgyen Rinpoche, Kyabje Dungsay Thinley Norbu Rinpoche, Ven. Tarthang Tulku Rinpoche, Ven. Sogyal Rinpoche, unter anderen. Seine Sakya-Hauptschüler waren Kyabje Dezhung Rinpoche und H. H. Sakya Trizin. Seine Hauptschüler der Kagyu-Linie waren der zweite Jamgon Kongtrul Rinpoche, Sangye Nyenpa Rinpoche, und sein Hauptschüler der Gelugs war Kyili Kyabgon Rinpoche.

Als er im Alter von dreiundsechzig Jahren durch Lhasa reiste, erreichte er Indien und überlebte die politischen Wirren in Tibet. Er ging auf Pilgerreise zu allen heiligen Stätten des Buddhismus in Indien und Nepal. In den 50iger Jahren ließ er sich in Sikkim in der Schlosskapelle des Königs von Sikkim nieder und gab weiterhin endlose Belehrungen und Übertragungen an Anhänger aus allen Gesellschaftsschichten.
 
Im Alter von siebenundsechzig Jahren, am sechsten Tag des fünften Monats des Erde-Schwein-Jahres des sechzehnten Rabjung (1959), verschied er inmitten von Zeichen von Licht, Erdbeben und Klängen. Heute werden die meisten seiner sterblichen Überreste in einer kleinen goldenen Stupa bei der königlichen Kapelle von Sikkim aufbewahrt, um die sich Khandro Tsering Chodron kümmert, während sie ihr Leben der Meditation und dem Gebet widmet.
 
Sein Tulku ist Thupten Chokyi Gyatso (Khyentse Norbu, geb. 1961), der Sohn von Dungse Thinley Norbu Rinpoche und dem späten Jamyang La und der Enkel von Kyabje Dudjom Rinpoche und Lopon Sonam Zangpo von Bhutan.
 
 
 
 
 
Ehrwürdiger Alak Zenkar Rinpoche, Emanation - Do Khyentse

Quelle: Der ehrwürdige Alak Zenkar Rinpoche, einer der wichtigsten Bewahrer des Tibetischen Buddhismus und Übersetzer von Lotsawa-House.
(Online: Slzbg., Do. 18.02.2010, 00h43 MEZ)

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Dzongsar Khyentse Rinpoche (geb. 1961)

Dzongsar Khyentse Rinpoche (geb. 1961)

Biografie von Dzongsar Khyentse Rinpoche
 
Dzongsar Jamyang Khyentse Rinpoche, auch bekannt als Khyentse Norbu, ist ein buthanesischer Lama, Filmemacher und Schriftsteller. S.E. Dzongsar Jamyang Khyentse Rinpoche, Thubten Chökyi Gyamtso, wurde 1961 in Bhutan geboren und als die Geist-Emanation eines der größten Dzogchenmeister seiner Zeit, Jamyang Khyentse Chökyi Lodrö (1893-1959) anerkannt.
 
Die Khyentse-Linie, die mit dem großen Jamyang Khyentse Wangpo ihren Anfang nahm, war schon immer durch die nicht-sektiererische Vision gekennzeichnet. Ganz im Sinne dieser Tradition studierte S.E. Dzongsar Khyentse Rinpoche mit Meistern aller vier Tibetisch Buddhistischen Schulen. Rinpoche erhielt Einweihungen und Belehrungen von vielen der größten Meistern unserer Zeit, von S.H. dem Dalai Lama, S.H. dem 16. Karmapa, S.H. Sakya Trizin und von seinen beiden Großvätern, S.H. Dudjom Rinpoche und Sönam Zangpo.

Sein Hauptlehrer war S.H. Dilgo Khyentse Rinpoche. Insgesamt hat Rinpoche mit mehr als 25 großen Lehrern aller vier Schulen des Tibetischen Buddhismus studiert.
 
Noch als Jugendlicher war Rinpoche für das Publizieren vieler seltener Texte verantwortlich, die Gefahr liefen, verloren zu gehen. In den achtziger Jahren begann der Wiederaufbau des Dzongsar Klosters in Tibet. Rinpoche baute verschiedene Studien-Institute und Retreatzentren in Indien (Bir und Chauntra) und in Bhutan auf. Entsprechend dem Wunsch seiner Lehrer, reiste und lehrte Rinpoche auf der ganzen Welt und gründete Dharma-Zentren in Australien, Europa, Nordamerika und Asien.
 
1989 gründete S.E. Dzongsar Khyentse Rinpoche Siddharthas Intent, eine weltweite Assoziation Buddhistischer Zentren, deren Hauptintention der Erhalt der Buddhistischen Lehren ist und das Vertiefen des Verständnisses und Bewusstseins über die vielen Aspekte der Buddhistischen Lehre jenseits aller Kulturen und Traditionen.
 
2001 gründete Rinpoche die Khyentse Foundation, eine gemeinnützige Organisation um "ein System der Unterstützungen für Institutionen und Individuen anzubieten, die die Weisheit und das Mitgefühl des Buddha praktizieren und studieren möchten."
 
Rinpoche ist auch Leiter von den "Deer Park“-Instituten, Zentren für Kunst und Kontemplation in Bhutan und Indien, vom "Friedensvasen-Programm", einer weltweiten Initiative von S.H. Dilgo Khyentse Rinpoche und von der "Siddhartha Schule" in Australien.
 
2008 gründete Rinpoche die Manjughosha-Edition in Berlin/Deutschland, um seltene und kostbare Buddhistische Texte auf Anfrage (on demand) zu drucken und zu publizieren.
 
Neben seiner Ausbildung in allen Hauptschulen des Tibetischen Buddhismus studierte Dzongsar Khyentse Rinpoche in den USA Politik und Filmwissenschaft. Er war Berater des italienischen Regisseurs Bernardo Bertolucci, als dieser den Film "Little Buddha" drehte. 1999 hatte er sein Filmdebüt mit "Spiel der Götter", dem ersten bhutanischen Spielfilm. 2003 erschien sein zweiter Film, "Von Reisenden und Magiern". Er ist zudem Autor des Buches "Weshalb Sie (kein) Buddhist sind."
 
Quelle: Mindrolling International, 17.02.2010
(Online: Slzbg., Do. 18.02.2010, 00h43 MEZ)


Im Jänner 2010 erschien eine Preview seines neuen Buches: "What to do at India's Buddhist Holy Sites."

Rinpoche schrieb das Buch als Antwort auf häufig gestellte Fragen von Studenten, wenn sie auf Pilgerreise zu Buddhistischen heiligen Stätten fahren. "Was macht man bei heiligen Buddhistischen Stätten in Indien?" ist kein Ratgeber für einen gewöhnlichen Touristen, aber für Buddhisten, die sich von ihren Verunreinigungen reinigen und Verdienste während der Pilgerreise ansammeln möchten.

Hauptsächlich fokussierend auf die Unterweisungen des Shakyamuni Buddha und den großen indischen Meister der Vergangenheit, bietet Rinpoche Ratschläge für jeden Aspekt der Pilgerreise: Wohin man gehen soll, was man machen soll, die Bedeutung der Pilgerreise und wie man die richtige Motiviation bekommt, bevor man sich auf die Reise begibt. Er erklärt was Buddhisten meinen, wenn sie eine Person, einen Platz oder ein Objekt als "heilig" bezeichnen. Mit eingeschlossen sind Vorschläge für Gebete und Praxen, die man an den vier wichtigsten Buddhistischen heiligen Stätten in Indien und Nepal durchführen kann.

"Das Ziel aller Buddhistischen Praxis ist es, dass man kurz einen Blick auf den erwachten Zustand erhält. Wenn man auf Pilgerreise geht, die heilige Atmosphäre aufsaugt und sich mit anderen Pilgern vermischt, das sind zwei gänzlich unterschiedliche Arten des Versuches, diesen kurze Blick zu erlangen." Dzongsar Khyentse Rinpoche

Quelle: Siddhartha's Intent, 16.03.2010
(Online: Slzbg., Dien. 16.03.2010 15h58 MEZ)

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Khyentse Yeshe Rinpoche (geb. 1962)

Khyentse Yeshe Rinpoche (geb. 1962)

Khyentse Yeshe Rinpoche (mkhyen brtse ye shes rin po che), Sohn von Neten Chokling Tulku der in Bir, Himachal Pradesh lebte. Bruder von Orgyen Tobgyal Rinpoche und Dzigar Kongtrul Rinpoche.
 
 
Quelle: Quelle: Rangjung Yeshe Wiki, 24.02.2010
(Online: Slzbg. Do., 25.02.2010, 1h50 MEZ)

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Jigme Khyentse Rinpoche (geb. 1963)

Jigme Khyentse Rinpoche (geb. 1963)


Jigme Khyentse Rinpoche ist der 3. Sohn des späten Kangyur Rinpoche und einer der Direktoren von Songtsen. Er wurde durch Kyabje Dilgo Khyentse Rinpoche, Kyabje Dudjom Rinpoche und Seiner Heiligkeit dem 16. Karmapa als die Inkarnation von Jamyang Khyentse Chökyi Lodrö anerkannt.

Jigme Khyentse Rinpoche verbrachte seine Kindheit in Darjeeling und später verbrachte er viel Zeit mit Kyabje Dilgo Khyentse Rinpoche in Indien, Nepal und Bhutan, wo er viele wertvolle Belehrungen erhielt.
 
1980 kam Rinpoche mit seiner Mutter und dem Rest seiner Familie nach Europa. Jigme Khyentse Rinpoche gibt regelmäßig Belehrungen in Frankreich und in anderen Ländern sowohl in Englisch als auch in Französisch.

Er beaufsichtigt auch die Padmakara-Projekte und überwacht die Übersetzung von Texten vom Tibetischen in westliche Sprachen.
 
Quelle: Songtsen, 24.02.2010
(Online: Slzbg. Do. 25.02.2010, 1h50 MEZ)

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