GEDHUN CHOEKYI NYIMA – PANCHEN LAMA 17.05.1995 VERSCHLEPPTDu warst einst der jüngste politische Gefangene der Welt; wir wissen nichts über Deinen Verbleib. Gerüchte behaupten, Du wärst schon tot; andere sagen, Du würdest sukzessive vergiftet.
„Soulfaces“ meditierte, betete und forderte vor der UNO in GENF. Am 17., 18., und 19. Mai konnte man Dich, Ehrwürdiger, nicht verdrängen!
Liebe Freunde,
die „Initiative Soulfaces“ hatte, gemeinsam mit dem Stammkloster des Panchen Rinpoche, Tashi Lumpur in Shigatse, zum Gedenken an die ehrwürdige Inkarnation des Amithaba, eines lebenden Buddha, aufgerufen. Im Anhang findet Ihr die bis zum heutigen Tage tragische Geschichte des am 25.04.1989 geborenen Gedhun Choekyi Nyima, dem Panchen Lama, der bis zum heutigen Tag in für uns alle ungewissen Umständen lebt oder etwa gar schon verstorben ist.
Der Aksobhya Dharma Sangha startete seine Europa – Initiative „Die 3 Tage des Gedhun Choekyi Nyima“ vor der UNO in Genf. Es soll einem Chinesisch-kommunistisch diktatorischen Regime nicht nachgesehen werden, solche, im Sinne der Menschenrechte unglaublichen, Handlungen zu begehen bzw. begangen zu haben. Der Aksobhya Dharma Sangha mit seiner „Initiative Soulfaces“ wird seine Mahnwachen für den Panchen Rinpoche in ganz Europa vor jeder Chinesischen Botschaft wiederholen, so lange, bis wir über den Verbleib des ehrwürdigen Lamas, welcher unter Gewalt geraten ist, Bescheid wissen. Die UNO, die EU sowie alle Staaten, Organisationen und einzelne Menschen, wie alle anderen fühlenden Wesen werden dazu aufgefordert, mitzuhelfen. International anerkannte Menschenrechte müssen von jedem einzelnen mit Rückgrat eingefordert werden! Sie sollen auch wirksam werden für Tibeter in Tibet, für Chinesen in China, für Burmesen in Burma und, und, und – endlos wäre die Kette der Aufzählungen! Bitte entnehmt aus unserer Petition unsere Visionen für eine positiv handlungswirksame Zusammenlebensform aller Staatengemeinschaften.
Wir möchten uns bedanken für die Mithilfe bei allen, welche uns mit ihren unterschiedlichen harmonischen Energien und Handlungen unterstützt haben. Ganz besonders bei: Seiner Heiligkeit dem 14. Dalai Lama für sein tägliches aufopferndes Leben und bei all unseren Freunden in Dharamsala; bei dem ehrwürdigen Geshe Lama Tenzin Dhargye Rinpoche und all seinen Mitarbeitern; bei „save Tibet“, Wien sowie bei Tseten Zöchbauer vom „Tibet-Kultur-Restaurant“ in Wien; beim Tibet Bureau in Genf, bei seinem Repräsentanten sowie all seinen Mitarbeitern; beim Hochkommissariat für Menschenrechte sowie bei der Civil Society Unit des OHCHR; bei der Stadtpolizei in Genf für ihre Schutzmaßnahmen und ihre Freundlichkeit; bei ca. 2000 Tamilen, die trotz ihrer Emotionen zu uns immer freundlich und liebenswürdig blieben so wie sie unsere Mahnwache, uns umringend, respektierten.
Wir möchten uns bedanken für den wunderschönen Aufenthalt im Kloster Rikon, wo uns die ehrwürdigen Lamas Tee servierten, um uns dabei gleichzeitig auch den Dharma zu lehren; auch bei dem freundlichen Herrn Topgyal, der uns ein wenig aus seinem Leben erzählte, bei dem freundlichen Herrn Philip Hepp und, last but noch least, bei dem unbekannten, freundlichen Motorradfahrer, der uns selbstlos durch Zürich zu einem freien Parkplatz geleitete und uns das Gefühl eines Staatsbesuches gab.
Wenn wir mit unserem Dank irgendjemand vergessen haben sollten, dann bitte verzeih uns; es war unbeabsichtigt.
Zum Schluß: Wir werden diesmal viele Bilder online stellen. Wir hoffen, Sie bereiten Euch Freude.
Ein herzliches tashi delek
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Petition zur Auffindung des Ehrwürdigen Panchen Lama sowie
für die effiziente Hilfe für das Tibetische Volk
Wir bitten Dich freundlich um
1. Unterstützung bei der Suche nach dem ehrwürdigen Panchen Lama, bzw. eine
offizielle Anfrage der UNO über seinen aktuellen Aufenthaltsort an das
chinesische Regime
2. verbunden damit, seinen Gesundheitszustand zu klären sowie um eine
Widerlegung oder evtl. eine Bestätigung des Gerüchtes, das ser schon Ende der 90er
Jahre verstorben sein könnte. Da es ja wohl das mindeste an Pietät ist, dass
Familien und Verwandte wissen dürfen, ob ihr Mitglied tot ist (und wenn ja, wo er
beerdigt ist).
3. Einberufen eines Symposiums über die Förderung der Tibetischen Kultur, politischer
wie religiöser Eigenständigkeit im autonomen Tibet, bei dem His Holiness the Dalai
Lama, die Tibetische Exilregierung sowie Mitglieder der Chinesischen Regierung
teilnehmen. Die Schirmherrschaft soll die UNO innehaben.
4. Eine Intervention der UNO an das Chinesische Regime, jeden Tibetischen
Buddhisten, ihre Würdenträger sowie jeden politischen Gefangenen freizulassen.
5. Freien Zugang zu Tibet für UNO-Vertreter, unabhängige Doktoren, Journalisten,
Sanitätern und Westlichen Diplomaten. In diesem Zusammenhang die
Pressefreiheit bzgl. der Möglichkeiten der korrekten Berichtserstattung, die erlaubt
bzw. von der Chinesischen Regierung nicht erlaubt ist.
6. Die Ermöglichung unter Schutz der UNO, dass Seine Heiligkeit der Dalai Lama und
sein Gefolge von buddhistischen Würdenträgern, Mitglieder der Regierung so wie
jederTibeter, der möchte, nach Tibet zurückzukehren und zu ermöglichen, dass sie
ihre Ämter, die sie einst innehatten zurückbekommen.
7. Tibet, sein Volk als eine demokratische Nation anzuerkennen, die in ihrem Recht
auf politische und territoriale Souveränität unantastbar ist, und es zu einem Mitglied
der UNO zu machen.
Zusatzbemerkung:
Wir erlauben uns die Gründung einer NGO bekanntzugeben, die heissen wird: “OM TARE” - Organisation von Menschen aus Tibet und der Mongolei, welche im Ausland reinkarnierten. (Organization of people from Tibet and Mongolei, which reincarnated in foreign countries)
Schlussworte:
Wenn man erkennt, wie schwer, wie unglaublich mühevoll es ist, bestehende Gewalt, Schrecken, Ungerechtigkeiten zu beenden; wie mühevoll es ist, aus Schmerz und Gram alles zum Positiven hin zu bewirken; wenn man dafür das richtige Bewusstsein erhält, beginnt man all dieses Dunkele gar nicht erst entstehen zu lassen, alles zu tun, dass schlimme Situationen keinen Nährboden finden. Man beginnt jeden Tag mit Weisheit und Liebe, mit Mitgefühl im Herzen, auf dass Gedanke, Wort und Taten im Zentrum des Friedens stehen.