
For you in misery
Folgende Texte finden Sie auf dieser Seite: |  | Bodhisattva-Gelübde des Aksobhya Dharma Sangha
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|  | Das Dscham-Manifest (Bitte klicken Sie hier)
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|  | Dringender Appell des tibetischen Parlaments-im-Exil: Tibeter in Nyagchu in grosser Gefahr, 17. Dezember 2009 (Bitte klicken Sie hier)
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|  | 60 Tibeter in Kardze beim Stellen einer Petition inhaftiert, 8. Dezember 2009 (Bitte klicken Sie hier)
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Bodhisattva-Gelübde des Aksobhya Dharma Sangha
Möge ich ein Schiff sein, ein Boot;
möge ich eine Brücke sein für all jene, die das Wasser überqueren wollen.
Möge ich all jene, welche in Schmerz und Leid, in Unwissenheit leben, sicher hinübergeleiten an das Ufer der Glückseeligkeit.
Möge ich sie zu Frieden und Erleuchtung führen.
Möge ich der Arzt sein und die Medizin und ein Helfer allen kranken Geschöpfen dieser Welt, so lange bis sie geheilt sind.
Und möge ich jedem fühlenden Wesen gegenüber beweisen, dass ich Anteil nehme an seinem Schicksal.
Möge ich der Beschützer sein für alle, die ohne Schutz sind.
Möge ich der Fürsprecher sein, für all jene, welche Unrecht erleiden müssen.
Möge ich der Trost sein für all jene, deren Herz weint.
Möge ich das Bewusstsein von Weisheit und Liebe sein, von Mitgefühl und Achtsamkeit; Möge ich Duldsamkeit und Stärke haben, auf dass es allen fühlenden Wesen diene.
Und möge ich dieses Gelöbnis täglich erneuern.
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DAS DSCHAM-MANIFEST
~ 1 ~
(Di. 15.12.09, 23h43 MEZ Slzbg.)
ist eine 17 Punkte Wahrheit des Leidensweges des tibetischen Volkes. Urheber und Verfasser ist der friedfertige, heldenhafte Mönch Kalsang Tsultrim mit seiner Videobotschaft an die freie Welt:
„Ruf nach dem Ende der Repression und Rückkehr des Ehrwürdigen Dalai Lama“ vom 18. Juli 2009.
Das Dscham – Manifest kann als Auszug dieser Videobotschaft gelten. Wir konnten bisher nicht um Genehmigung der Veröffentlichung bei Kalsang Tsultrim bitten, da er seit der Veröffentlichung des Videos als verschwunden gilt.
Kürzlich gelangte diese Videobotschaft aus Tibet in die freie Welt, in der die internationale Gemeinschaft aufgerufen wird, unverzüglich zugunsten des vom Untergang bedrohten tibetischen Volkes aktiv zu werden.
Kalsang Tsultrim ist ein Mönch des Klosters Gyitsang Gaden Choekhorling im Bezirk Sangchu (chin. Xiahe), TAP Kanlho (chin. Gannan), Provinz Gansu. In seinem Appell an die Außenwelt gibt er einen Abriss der tibetischen Geschichte seit der Flucht des Dalai Lama ins Exil, er spricht von der Missachtung der grundlegenden Menschenrechte in Tibet, dem extremen Leiden des tibetischen Volkes, dem Kampf, den Hoffnungen und Sehnsüchten der Tibeter in Tibet.
VORWORT
Dieses Manifest handelt von dem tiefen Leid des tibetischen Volkes unter chinesischer Herrschaft, und ist ein Tatsachenbericht über das, was in Tibet in der Vergangenheit geschah und das, was dort heute vor sich geht:
„Ich stehe heute hier, um den Schmerz zum Ausdruck zu bringen, der wegen der chinesischen Herrschaft in mir wühlt. Das soll nicht heißen, dass ich ein guter Redner oder sehr gebildet bin. Aber dieser tief sitzende Schmerz drängt mich dazu, deutliche Worte dafür zu sprechen, dass es in Tibet keine Freiheit gibt.“
Kalsang Tsultrim
DAS DSCHAM – MANIFEST
1.) Meine tibetischen Brüder und Schwestern, die ihr mit mir das Volk und das
Schicksal teilt, den heutigen Tag will ich trotz der immensen Gefahr für mein
Leben besonders hervorheben, denn heute sind es 52 Jahre her, seit Seine
Heiligkeit der Dalai Lama, Tenzin Gyatso, der für uns der Bodhisattva ist, im Exil
lebt.
2.) Ich gedenke in diesem Jahr auch des X. Panchen Lama, der 15 Jahre in einem
dunklen Kerker eingesperrt war [außerdem jährt sich 2009 auch der Todestag
des X. Panchen Lama zum zwanzigsten Male.]
3.) Für mich ist Freiheit das jedem Tibeter zustehende Recht, seine Kultur, Religion
und Tradition, die tibetische Lebensart zu pflegen und aufrechtzuerhalten.
4.) Tibet verlor seine Freiheit 1951 mit der Unterzeichnung des so genannten 17-
Punkte-Abkommens.
5.) Die Unterzeichnung der Tibeter wurde erzwungen, und das ist eine Tatsache, deren
sich jeder bewusst ist. Ganz offensichtlich gab es keine Übereinstimmung
zwischen den Vertragsparteien, sei es nun der Dalai Lama und der Panchen Lama
oder Mao Zedong.
6.) Schließlich sah sich der Dalai Lama, der für uns Tibeter wie unser Auge und unser
Herz ist, gezwungen, am 17. März 1959 ins Exil zu gehen, damit eines Tages
wieder die Sonne über Tibet aufgehen möge. Seit dem 22. März 1959, kurz nach
seiner Flucht, gingen die chinesischen Invasionstruppen ganz offen und mit
unfassbarer Gewalt gegen die Tibeter vor und schlachteten sie in Massen ab.
7.) Seither ist Tibet ein Land, wo jeder, der die Wahrheit sagt, verhaftet wird und ins
Gefängnis kommt. Das ist es also, was sie die „friedliche Befreiung Tibets“
nennen.
8.) Während der Kulturrevolution, dieser Epoche des Wahnsinns und der gigantischen
Zerstörung tibetischer Identität und kultureller Traditionen, überreichte der X.
Panchen Lama furchtlos und ungeachtet der Gefahr für sich selbst die „70.000-
Zeichen-Petition“. Daraufhin wurde er schließlich jahrelang eingesperrt und musste
unvorstellbare Leiden und Demütigungen ertragen.
9.) Weil es ihm unmöglich gemacht wurde, in seiner Heimat für das Wohl der Tibeter
zu sorgen, floh Seine Heiligkeit der (XVII.) Karmapa (1999/2000) ebenfalls nach
Indien, wo er in Freiheit wirklich etwas für die Tibeter tun kann.
10.) Die Idee für den Ansatz des Mittleren Weges hat ihren Ursprung in den Lehren des
Buddhismus. Sie ist ein politisches Instrument, das ein wahrhaft autonomes Tibet
schaffen soll, wo den Tibetern innerhalb des Rahmens der chinesischen
Verfassung das Recht garantiert wird, ihre eigene Kultur und ihre Traditionen
aufrecht zu erhalten und entsprechend zu leben. Diese Rechte für ethnische
Minderheiten sind bereits in der chinesischen Verfassung eindeutig festgelegt,
und somit widerspricht die von Seiner Heiligkeit vorgeschlagene Politik des
Mittleren Weges in keiner Weise dem chinesischen Gesetz.
11.) Als ein Tibeter in Tibet empfinde ich die Leiden meiner Landsleute
selbstverständlich so, als wären sie meine eigenen. Wie ich bezüglich des
Niedergangs der tibetischen Kultur, Sprache und Traditionen bereits ausgeführt
habe, herrscht in den tibetischen Gebieten immer und überall Ungleichheit.
12.) Ein wesentlicher Aspekt betrifft die natürlichen Ressourcen und die Umwelt-
zerstörung in Tibet, die durch den ungezügelten Abbau von Rohstoffen verursacht
wird. Der finanzielle Wert dieses Rohstofftransfers nach China kann gar nicht
beziffert werden. Alles in Tibet einschließlich des Wassers der drei großen Flüsse
Drichu (Yangtse), Machu (Gelber Fluß) und Dzachu (Mekong), Gold und andere
wertvolle mineralische Ressourcen werden ausgebeutet und alles nach China
geschafft. Im Gegenzug wird an vielen Orten in Tibet Atommüll gelagert.
13.) Die Tibeter leben in ständiger Angst und unter massiver Repression. Deshalb ist
es die Pflicht der internationalen Gemeinschaft einschließlich der Vereinten
Nationen, diesem Sachverhalt ihre Aufmerksamkeit zu widmen. Wir müssen
uns die äußeren Faktoren bewusst machen, die uns bedrohen. Unsere Eltern
wurden getötet, unsere Brüder und Schwestern wurden getötet, sie alle starben für
Tibet.
14.) Ich spreche heute über diese Dinge nicht als Held der Nation oder ein Gelehrter,
ich spreche als ein Tibeter, der nicht mehr mit anschauen kann, was mit Tibet
passiert. Man kann zwar durchaus verstehen, dass es für Menschen, die unter
einem derart repressiven Regime leben, unglaublich schwer ist, aufzustehen, aber
es sterben so viele Menschen, und wir haben keine Zeit mehr, um abzuwarten.
15.) Wir sind eine neue Generation und wir setzen uns für die Wahrheit und
Gerechtigkeit ein, obwohl die chinesische Regierung gewillt ist, immer mehr
Tibetern das Leben zu nehmen. Wir sind der Aufrechterhaltung von Wahrheit und
Gerechtigkeit verpflichtet. Ich stehe vor einer Kamera
(um eben dies zu bezeugen).
16.) Wir werden unseren Kampf um Freiheit und Wahrheit niemals aufgeben,
wir werden ihn solange fortsetzen, bis China seine Politik ändert und sich an die
Verfassung hält. Wir kämpfen nun schon seit über 50 Jahren um unsere Freiheit,
aber die chinesische Regierung weigert sich, uns zuzuhören und ignoriert uns bis
heute. Die chinesische Regierung hat zahlreiche Tibeter, die für den Frieden und
die Wahrheit einstehen, als Kriminelle vor Gericht gestellt und sie wegen
konterrevolutionären oder gegen die soziale Stabilität gerichteten Aktivitäten
verurteilt. Sie wurden zu Haftstrafen von 10 bis 18 Jahren oder gar lebenslänglich
verurteilt.
17.) Es ist weithin bekannt, dass der Mittlere Weg Seiner Heiligkeit des Dalai Lama der
beste Weg zu Lösung des Problems zwischen Tibet und China ist. Er wird sowohl
den Tibetern als auch den Chinesen zugute kommen. Dennoch wird er von der
chinesischen Regierung noch immer zurückgewiesen. Wie würden wohl Chinesen
reagieren, wenn wir Tibeter das Bild von Mao Zedong über dem Tienanmen-Tor
herunterrissen und darauf herumtrampelten? Und doch haben die chinesischen
Behörden genau dies in vielen Klöstern mit dem Portrait Seiner Heiligkeit des
Dalai Lama getan. Spürt die chinesische Regierung etwa den Kummer der
tibetischen Bevölkerung? Was würden die Anhänger der christlichen oder jeder
anderen Religion tun, wenn man ihre Oberhäupter derart beleidigte?
NACHWORT
Es wird nicht viel von Tibet übrig bleiben, wenn die jetzige Situation unter der Herrschaft der Chinesen anhält. Die Tibeter haben niemals aufgehört, Freiheit für ihr Land und ihr Volk zu fordern, aber viele von ihnen sind verschwunden, weil es in diesem Land keine Freiheit gibt. Alle Tibeter empfinden tiefen Kummer wegen der Umweltzerstörung, der Ausbeutung der natürlichen Ressourcen, der wirtschaftlichen Marginalisierung und ihrer sozialen Ausgrenzung.
Seine Heiligkeit der Dalai Lama hatte keine andere Wahl als vor den chinesischen Streitkräften ins Ausland zu fliehen; er setzt sich nun seit über 50 Jahren unermüdlich mit friedlichen und gewaltlosen Mitteln für unser Land und unser Volk ein. In Tibet lebten einmal sechs Millionen Tibeter, aber nun sind es nur noch vier Millionen, denn viele wurden getötet, und auch die zwangsweise Geburtenkontrolle hat ihren Zoll gefordert.
Die die nationale Autonomie betreffenden gesetzlichen Bestimmungen in der chinesischen Verfassung legen eindeutig fest, dass die Grundrechte der Tibeter geachtet werden müssen. Die Realität sieht jedoch völlig anders aus und unsere Grundrechte werden in keiner Weise geachtet. Tibet wird regiert als sei es eine beliebige Region der Volksrepublik China, und es wird nichts getan, um die harmonische Gesellschaft aufzubauen, von der die Regierung immerzu spricht. Die Herzen der Tibeter sind alles andere als harmonisch gestimmt, denn unter kommunistischer Herrschaft gibt es für uns nichts als Leid. Seine Heiligkeit der Dalai Lama ist in der ganzen Welt bekannt, jeder achtet und ehrt ihn.
Alle Tibeter hoffen, dass Seine Heiligkeit der Dalai Lama zurückkommen und mit der chinesischen Führung in Frieden verhandeln wird. Das ist der einzige Wunsch eines jeden Tibeters.
Aber die chinesische Regierung behandelt die Tibeter nicht wie Menschen, sie erlaubt uns nicht, Seine Heiligkeit den Dalai Lama zu verehren, ja nicht einmal zu sagen, er solle zurückkehren. Wenn Seine Heiligkeit der Dalai Lama außerhalb Tibets stirbt, wird der Gram für die Tibeter unermesslich sein, es wird ihnen ungeheuer zu Herzen gehen, denn die Bande zwischen dem tibetischen Volk und Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama sind wie diejenigen zwischen einem Kind und seinen Eltern.
(fertig geschrieben: Mi. 16.12.09, 0h55 MEZ)
P. P. S
Der unermessliche Mut zur Wahrheit, das grenzenlose Mitgefühl mit seinen Landsleuten und die Liebe zu Kundun und dem Panchen Lama sowie zum ehrwürdigen Karmapa von Kalsang Tsultrim, einem einfachen Mönch aus Tibet, haben das Herz unseres Lamas so berührt, dass er sich entschloss, kein eigenes „Dscham-Manifest“ zu schreiben (obwohl es seit Madrid 01.10.2009/chin. Botschaft geplant war), um so diesem mutigen Mann seine Ehre zu erweisen!
Es ist der Wunsch unseres Lehrers, dass das 17 Punkte Dscham – Manifest so vielen Menschen wie möglich zugänglich gemacht wird, um Herrn Kalsang Tsultrim, den friedlichen Freiheitskämpfer von Tibet, immer in Erinnerung gewahr zu haben!
Danke für Deinen Mut zur Wahrheit und Deiner Liebe zu Tibet und seinen Menschen.
Do. 17.12.09/0h10 MEZ
i. A.
Christina Maurer (0h14 MEZ)
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Dringender Appell des tibetischen Parlaments-im-Exil: Tibeter in Nyagchu in grosser Gefahr
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Department of Information & International Relations (DIIR)
Central Tibetan Administration,
www.tibet.net17. Dezember 2009
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Das tibetische Parlament-im-Exil appellierte heute an
Menschenrechtsorganisationen und Unterstützer der Sache Tibets, die
chinesische Regierung zur Zurückhaltung aufzufordern und der kritischen
Lage im Bezirk Nyagchu der Tibetisch-Autonomen Präfektur Kardze ist
Osttibet auf friedliche Weise zu begegnen.
Appell:
Kürzlich haben sich sieben Tibeter aus dem Bezirk Nyagchu nach Chengdu
begeben, um Tulku Tenzin Delek zu besuchen, der im Gefängnis der Stadt
schmachtet. Der Tulku ist ein in Osttibet äußerst beliebter Lama, der 2002
verhaftet und zum Tode verurteilt wurde. Das Urteil wurde später in eine
lebenslängliche Freiheitsstrafe umgewandelt. Tibeter und
Menschenrechtsgruppen riefen damals eine weltumspannende Bewegung für seine
Freilassung ins Leben, denn die gegen ihn vorgebrachte Anklage der
Beteiligung an einem Sprengstoffanschlag wird allgemein als konstruiert
erachtet.
Anstatt den sieben Tibetern einen Besuch bei dem Tulku zu gestatten, nahmen
die chinesischen Behörden sie in Haft. Am 5. Dezember 2009 strömten
daraufhin etwa 90 Tibeter aus der Heimatgegend des Tulku vor dem Gebäude
der Bezirksverwaltung von Nyagchu zusammen und verlangten die Freilassung
der sieben Personen mit der Begründung, daß sie ja gar nicht gegen die
Behörden demonstriert hätten, sondern nur den Tulku besuchen wollten.
Ferner forderten sie seine Freilassung.
Glaubwürdigen Augenzeugenberichten zufolge wurden mehrere Leute aus dieser
zweiten Gruppe übel zusammengeschlagen und verhaftet. Zudem demolierte man
ihre Motorräder. Die Zeugen, die nur noch ihre zerstörten Motorräder und
Blutspuren vorfanden, nannten uns die Namen der Verhafteten.
Neuesten Informationen zufolge haben sich über 300 weitere Tibeter vor Ort
versammelt und halten schon seit drei Tagen eine friedliche Mahnwache ab.
Sie fordern von den Behörden die Freilassung des Tulku und aller anderen
Festgenommenen. Wie es heißt, seien immer mehr Tibeter, auch aus
abgelegenen Gegenden, auf dem Weg zur Bezirksverwaltung. Die chinesischen
Behörden beharren indessen auf ihrer harten Linie und lassen niemanden
frei. Sie drohen den Tibetern damit, daß sie mit scharfer Munition auf sie
schießen würden, falls sie nicht von der Stelle weichen. Wir befürchten nun
eine Wiederholung der blutigen Massaker an friedlichen Demonstranten, wie
Tibet sie im letzten Jahr erlebte.
Deshalb appellieren wir an alle Tibet-Unterstützer, Menschenrechtsgruppen
und an alle, die an Gewaltfreiheit glauben, sie mögen die chinesische
Regierung unverzüglich auffordern, Zurückhaltung zu üben und die
Angelegenheit friedlich zu lösen.
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8 December 2009: SIXTY TIBETANS DETAINED IN KARDZE FOR PETITIONING
Around sixty local Tibetans from Nyagchuka County (Ch: Yajiang Xian), Kardze “Tibet Autonomous Prefecture (“TAP”), Sichuan Province has been arrested by local Public Security Bureau (PSB) while appealing for an immediate release of well known local spiritual figure Tulku Tenzin Delek Rinpoche, according to confirmed information received by the Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD).
On 5 December 2009, a group of seven Tibetans which later swelled to around sixty Tibetans, mostly youth from Othog proceeded to Nyagchuka County government headquarter to appeal for an immediate release of Tulku Tenzin Delek, stating that their revered spiritual teacher was wrongly charged and sentenced by the Sichuan Higher People’s Court in 2002.
It was on the night of 5 December 2009, petitioners who gathered at County government headquarter for the entire day were rounded up and taken to an unknown location.
Sources told TCHRD on the morning of 6 December 2009, motorbikes and clothes belonging to petitioners were left unattended with bloodstains. There were also bloodstains on ground as well. The petitioners are largely believed to be detained in a military compound near Nyagchuka County.
Thereafter Tibetans from various parts of Nyagchuka County have been flocking to Nyagchuka County government headquarter to obtain the release of around sixty Tibetan detainees. However Chinese security forces on the way stopped them from reaching the County Headquarter. Meanwhile a fairly large contingent of People’s Armed Police (PAP) has been brought to place called Thang Karma (White Open Field) practicing martial acts and military drills to intimidate the local Tibetans.
Meanwhile, sources say that many elderly Tibetans and children has been going to the Chinese government Township office at Thang Karma (White Open Field) to appeal to the Chinese government to release Tulku Tenzin Delek.
Despite their petitions, Chinese officials have been turning their deaf ears to their sincere and legitimate call. Nonetheless, the local Tibetans are still holding on to their hopes for an immediate release of their revered spiritual figure.
THE CONTENT OF PETITION
The main content of the petition dealt on describing Tulku Tenzin Delek Rinpoche as their much loved and revered spiritual teacher, immensely important to the local Tibetans. Tulku also being described as a guide, teacher, father figure to them, particularly local Tibetans sought his advice on a range of matters concerning their livelihood. In their appeal they stated that Tulku used to mediate in many land and pasture disputes amongst the local nomads. In his absence in the last seven years, there have been many disputes over land and pasture ownerships, which led to deaths of several Tibetans. They also described that Tulku’s absence has been keenly felt and that they are too eager to feel the spiritual presence of Tulku. They also described that they need a spiritual guide who could perform religious rites for Tibetan devotees, particularly to perform Phowa (transferring of consciousness) rite related to guiding the consciousness of dead people in their journey to the next lives. They also explained that to regain peace and harmony once existed in the locality, Tulku must be released and once again be amongst them.
UNFAIR TRIAL AND SENTENCING
Lithang Tulku Tenzin Delek Rinpoche was born 1950, in Lithang, Tibet, is a revered local spiritual figure. In 2002, series of bomb blasts incident took place in Sichuan Province, which the Chinese officials later charged him of his carrying out the bomb blasts. His relative Lobsang Dhondup charged along with him was immediately executed after closed trial, marking the first execution of a Tibetan in 20 years. Tenzin Delek was granted a two-year reprieve, which was later commuted to life imprisonment on 26 January 2005.
Tulku Tenzin Delek also worked for the welfare of local Tibetans in Lithang, in health, education and religious institutions for Tibetan nomads in eastern Tibet. He was also ardent advocate for the conservation of environment in the light of China rampant logging and mining, and a mediator of all kinds of disputes amongst the local Tibetans. He was known to be an outspoken admirer and follower of the Dalai Lama, whom he previously had an audience in India. He was immensely popular for his unassuming personality and relating to the everyday needs and problems of ordinary Tibetans in Lithang. Tulku Tenzin Delek Rinpoche, now 59, is currently serving his life sentence in an unknown Chinese administered prison.
The Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD) calls upon the Chinese government to respond to the petition of the Tibetan people in Nyagchuka County.
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